Die Landes-Aktion „Burgenland bewegt Kids“ geht ins dritte Jahr: Bekannt ist die Inititiative vor allem unter dem Stichwort „Gratis-Ski“. Schülerinnen und Schüler der sechsten Stufe können sich ab 23. November ihre Burgenland-Ski abholen oder einen 130-Euro-Gutschein einlösen.
Schneller vom Burgenland nach Wien: neue Züge, neuer Fahrplan!
Start am 13. Dezember
Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Ostregion bringt Verstärkung zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf, Eisenstadt und Wien. Aus dem Mittelburgenland erreicht man den Wiener Hauptbahnhof morgens im neuen Zug in weniger als 90 Minuten. Und ab 13. Dezember fährt auch die Mattersburger Bahn wieder. Hier gibt‘s alle Neuerungen!
© ÖBB, Harald Reisenberger
Bessere Anschlüsse und mehr Verbindungen verspricht der Fahrplanwechsel 2027 im Verkehrsverbund Ostregion (VOR): Schon mit 13. Dezember wird das Bahnangebot im Nordburgenland gezielt erweitert, wurde soeben angekündigt. Und tatsächlich bringen die Fahrpläne ein paar „Highlights“ fürs Burgenland. Zum einen die neuen REX64-Anschlusszüge von Wulkaprodersdorf nach Eisenstadt sowie zusätzliche REX6-Verstärkerzüge zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf und Wien.
Ein zusätzlicher Zug auf der REX6-Achse verbindet Deutschkreutz am Morgen in weniger als 90 Minuten mit dem Wiener Hauptbahnhof. Ebenfalls erfreulich: Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird auch die Mattersburger Bahn mit dem gewohnten Fahrplanschema wieder in Betrieb genommen, seit Februar wird die Strecke aufgrund der Elektrifizierung ja im Schienenersatzverkehr befahren.
Insgesamt werden zum Fahrplanwechsel zahlreiche weitere Änderungen im Bahn- und Regionalbusverkehr der Ostregion umgesetzt, kündigte der VOR an. Aufgrund der Vielzahl an Änderungen empfiehlt der Verbund, die persönliche Route rechtzeitig zu prüfen: In der „AnachB“-App oder auf AnachB.VOR.at kann man das jetzt schon machen: Bei der Routenabfrage einfach einen Reisetag ab 13. Dezember 2026 eingeben.
Das VOR-Duo in der Geschäftsführung: Karin Zipperer und Alexander Schierhuber.
© feelimage
Die Neuerungen: Mittelburgenland-Wien
Der zusätzliche Morgen-Zug startet bereits um 5:41 Uhr in Deutschkreutz und erreicht Wien Hauptbahnhof um 7:09 Uhr. Auch am Nachmittag wird das Angebot verdichtet: Neue Verbindungen ab Deutschkreutz um 15:29 Uhr, 16:29 Uhr und 17:29 Uhr sorgen gemeinsam mit den bestehenden Zügen für zwei Verbindungen pro Stunde von Deutschkreutz Richtung Wulkaprodersdorf.
In der Gegenrichtung kommen zusätzliche Fahrmöglichkeiten Richtung Deutschkreutz hinzu: um 4:44 Uhr ab Wulkaprodersdorf sowie um 13:59 und 18:59 Uhr ab Wien Hauptbahnhof. Zwischen 14 und 19 Uhr ergibt sich damit von Wien Richtung Wulkaprodersdorf bzw. Deutschkreutz ein nahezu halbstündliches Angebot.
Die Neuerungen: Wulkaprodersdorf-Eisenstadt
Als Verbindung zum neuen Angebot am REX6- werden zwei neue REX64-Anschlusszüge von Wulkaprodersdorf nach Eisenstadt eingerichtet. Sie verkehren werktags außer samstags um 14:57 Uhr und 19:57 Uhr ab Wulkaprodersdorf und erreichen Eisenstadt um 15:07 Uhr beziehungsweise 20:07 Uhr. In Kombination mit den bestehenden Zügen gibt es zur nachmittäglichen Spitzenzeit einen Halbstundentakt aus Wien über Ebreichsdorf nach Eisenstadt – zur vollen Stunde mit Umstieg in Wulkaprodersdorf, zur halben Stunde direkt. Der stündliche REX6 hat auch an Wochenenden einen Zugteil, mit dem die Fahrgäste ohne Umsteigen nach Eisenstadt kommen. Daraus ergibt sich ein attraktiver Halbstundentakt.
© ÖBB, Hummel
Von einer „spürbaren Verbesserung in der öffentlichen Mobilität“ spricht Verkehrslandesrat Heinrich Dorner: „Mehr Verbindungen auf der Schiene bedeuten mehr Wahlfreiheit im Alltag und bessere Möglichkeiten, Arbeitsplätze, Bildungsangebote und wichtige Einrichtungen öffentlich zu erreichen. Unser Ziel ist ein gut vernetztes Angebot, das Stadt und Land zuverlässig miteinander verbindet.“
Karin Zipperer, die Sprecherin der Geschäftsführung im Verkehrsverbund Ostregion unteretreicht den gezielter Ausbau des Angebotes: „Dichtere Takte, zusätzliche Verbindungen, bessere Anschlüsse und der weitere Einsatz moderner Fahrzeuge greifen dabei ineinander. So schaffen wir für unsere Fahrgäste auf unterschiedlichen Wegen im Alltag und in der Freizeit ein verlässliches und attraktives Gesamtangebot.“