Angeklagte bekennen sich nicht schuldig. Drei Lehrer stehen am Donnerstag in Eisenstadt wegen fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 03. August 2017 (10:30)
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Unter ihrer Aufsicht soll 2016 ein damals 13-jähriger Schüler im Neufelder See (Bezirk Eisenstadt Umgebung) untergegangen sein. Die drei Angeklagten bekannten sich nicht schuldig.

Laut Staatsanwaltschaft hatten sich die Frau und die zwei Männer am Tag des Unfalls nicht in unmittelbarer Nähe zu den badenden Schülern befunden. Es habe kein Sichtkontakt zu den Kindern bestanden. Die Lehrer seien erst von Schülerinnen über den Vorfall informiert worden.

Bei dem Badeunfall am 29. Juni 2016 war der Jugendliche im Neufelder See untergegangen. Nach einer Suchaktion barg ein Taucher den Burschen schließlich aus sechs Metern Tiefe. Er war zumindest 30 Minuten unter Wasser gewesen und wurde vom Notarzt reanimiert. Der Jugendliche wurde danach wochenlang intensivmedizinisch betreut.