32 Stunden! Wallfahrer-Quartett mit Mariazell extrem. Durchgehalten! Vier Wallfahrer wanderten ohne größere Pause in 32 Stunden von St. Margarethen nach Mariazell.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. September 2017 (06:07)
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Fast am Ziel. Bernhard Karall und Felix Beisteiner aus St. Margarethen, Johannes Csmarich aus Klingenbach und Franz Jagschitz aus Oslip beim letzten Bildstock kurz vor Mariazell. Foto: Privat
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Fast jede katholische Pfarre bietet einmal im Jahr eine Fußwallfahrt nach Mariazell an – in der Regel eine Wanderung von drei bis vier Tagen. Nicht so für Bernhard Karall und Felix Beisteiner aus St. Margarethen, Johannes Csmarich aus Klingenbach und Franz Jagschitz aus Oslip!

„Das ist reine Kopfsache“

Die Vier wanderten den Weg bis Mariazell in einem durch. 32 Stunden von Freitag auf Samstag. Geschlafen haben sie nicht, nur in Grünbach und Schwarzau wurde je eine Stunde Rast gemacht und am Feuerwehrfest in Neusiedl am Steinfeld ein Spritzer mit den Florianis getrunken.

Die Idee zu der Extremwallfahrt: „Wir sind vor zwei Jahren erstmals zwischen Weihnachten und Silvester nach Mariazell gegangen, durch den Schnee. Und im Frühling meinte Franz: Was ist, wenn wir die Strecke einmal durchgehen“, erzählt Bernhard Karall, für den dies die 38. Mariazell-Wanderung war.

Trainiert wurde vorher nicht dafür: „Das ist reine Kopfsache. Ans Aufgeben dachte keiner“, so Karall. Allerdings räumt Karall ein: „Die Nacht – wenn einem in stockfinsteren Tälern die Augen einen Streich spielen – war eine Herausforderung.“ Warum dann die Qual? „Wenn man am Ziel ist, ist das Gefühl jedes Mal unbeschreiblich!“