Cool bleiben: Tipps für die Hitze-Tage. Ab ins Schwimmbad oder an den See, lautet die Devise gegen hohe Temperaturen. Wichtig ist jedenfalls, viel zu trinken.

Von Nina Sorger und Doris Fischer. Erstellt am 06. August 2017 (05:57)
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Die Quecksilbersäule kraxelt dieser Tage in die Nähe der 40-Grad-Marke. Angst vor eventueller Wasserknappheit muss man aber nicht haben, weiß Helmut Herlicska, der technische Betriebsleiter des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland: „Unser System wird laufend ausgebaut. Solange es keinen außerordentlichen Anlagenausfall gibt, ist es nicht nötig, sich beim Wasserverbrauch – etwa beim Gießen, Poolbefüllen oder Autowaschen – einzuschränken.“

Um die Landeshauptstadt in der Sommerhitze grün zu erhalten, sind drei Tankfahrzeuge mit je zwei Mitarbeitern im Einsatz, die die Pflanzen gießen. Zum Gießen wird Teichwasser verwendet, damit die Blumen nicht mit kaltem Leitungswasser „geschockt“ werden. Verstärkt gegossen werden muss derzeit aber noch nicht.

Tieren genug Trink- und Bademöglichkeit geben

Im Tierschutzhaus Sonnenhof versuchen die Mitarbeiter, den Tieren die Hitze erträglich zu machen: „Mit den Hunden gehen wir nur noch frühmorgens spazieren. Zu Abkühlung gibt es unser Rückhaltebecken, das aber bald austrocknet, sowie Doggy Pools – zu Hause reicht schon ein Schaffel Wasser, damit der Hund reingehen kann“, so Geschäftsführer Wolfgang Böck.

Er empfiehlt: „Den Hunden viel Wasser zum Trinken hinstellen. Für Katzen eignen sich Trinkbrunnen mit einer Pumpe, die sie zum Trinken animieren. Wichtig sind mehrere Trinkgelegenheiten.“

Keine großen Auswirkungen hat die Hitze auf das Eissalon-Geschäft. „Es ist gleichbleibend. Es verteilt sich nur anders“, versichert Federica Guilio vom Eissalon Caorle in der Eisenstädter Markhl-Gasse. So kommen die Kunden eher vormittags und am Abend nach dem Bad. In der Mittagszeit sei das Eisgeschäft ob der hohen Temperaturen nicht so gut.