Feuerwehr: 13,5 Millionen für die Landeszentrale

In den nächsten zwei bis vier Jahren soll das 53 Jahre alte Gebäude in Eisenstadt generalsaniert und umgebaut werden.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 22. Februar 2017 | 06:21
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Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl
Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl
Foto: zVg

Fix fertige Pläne gibt es bereits, im vergangenen Jahr gab es erste Besprechungen mit dem Land Burgenland und in den nächsten zwei bis vier Jahren soll jenes Vorhaben, die Landesfeuerwehrzentrale „zukunftssicher“ zu machen, umgesetzt sein.

„Die Bausubstanz ist aus dem Jahr 1964, die Strom- und Gaskosten bei uns sind enorm. Es gibt ja auch eine Vorgabe des Landes, öffentliche Gebäude wirtschaftlicher zu machen“, führt Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl einen der Gründe für die Großinvestition an. Die Anzahl der Parkplätze soll vergrößert werden.

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„Wenn wir drei Lehrgänge hier haben, mangelt es aktuell an Auto-Abstellplätzen“, so Kögl. Ein weiterer Teil der infrastrukturellen Maßnahmen betrifft den Bereich beim Haupteingang – dieser soll überdacht werden. Weiters soll ein Lehrsaal vergrößert werden.

Hoffnung: Geld soll aus EU-Töpfen kommen

„Ein Raum beinhaltet nur 30 Plätze. Um optimale Bedingungen für den Unterricht zu haben, wird dieser auf 50 Plätze vergrößert.“ Neben Unterstellplätzen für Pkws soll das Katastrophendienst-Lager erweitert werden und ein weiterer großer Posten wird die Schaffung der Barrierefreiheit im gesamten Bereich sein.

Die aktuelle Kostenrechnung beläuft sich auf 13,5 Millionen Euro – wie dies finanziert werden soll? „Es wird versucht, den Umbau über ein förderungswürdiges EU-Projekt abzuwickeln“, erläutert Kögl. Laut Kögl gab es bereits eine Zusammenkunft mit Landeshauptmannstellvertreter Hans Tschürtz – was dieser bestätigt: „Es hat ein Treffen gegeben, bei dem uns die Unterlagen übergeben worden sind, weitere Schritte hat es bislang noch nicht gegeben“, so Tschürtz.