Spiel, Spaß und Lernen

Feuerwehrjugend Draßburg Jugendliche nutzen ihre Freizeit, um zu lernen, wie sie sich und anderen Menschen in Notlagen helfen können. Jungflorianis sind die Helden von Morgen.

Doris Fischer
Doris Fischer Erstellt am 28. April 2017 | 12:00
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Bei den Wettkämfen. Gemeinsam mit der Feuerwehrjugend aus Antau bilden die Jungflorianis der Feuerwehr Draßburg ein Team. Ausgebildet werden die Draßburger Jugendlichen von Thomas Pinterits. Vor Wettkämpfen wird mindestens einmal die Woche in den Jugendstunden gelernt und trainiert.
Foto: privat

Noch relativ jung ist die Feuerwehrjugend Draßburg: Sie wurde 1990 gegründet und ist seit damals erfolgreich in der Jugendausbildung unterwegs. Derzeit lassen sich drei Buben auf den aktiven Dienst vorbereiten.

Einmal wöchentlich gibt es Jugendstunden

In den wöchentlichen Jugendstunden werden die drei Burschen von Thomas Pinterits betreut und unter anderem auf die Wettkämpfe vorbereitet. „Rechtzeitig vor den Wettkämpfen starten wir mit den gemeinsamen Übungen. Dabei stehen praktisches und theoretisches Wissen auf dem Stundenplan“, schildert Jugendbetreuer Thomas Pinterits die einzelnen Jugendvorbereitungen, um bei Wettkämpfen top zu sein. Aufgrund der geringen Mannschaftsstärke treten die Draßburger Jungflorianis mit der Feuerwehrjugend aus Antau bei den Wettkämpfen an.

Richtiger Umgang mit Feuerlöschern gelehrt

Da stehen dann Bezirks- und Landeswettkämpfe sowie der Wissenstest auf dem Programm. „Wir nehmen schließlich an allen Wettkämpfen teil – und das immer wieder sehr erfolgreich“, freut sich der Jugendbetreuer und ergänzt: „Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere Jugend bei den Bezirkswettkämpfen immer einen Platz auf dem Podest belegt und immer mit großartigem Einsatz und Begeisterung dabei ist“, stellt der Jugendbetreuer nicht ohne Stolz fest.

Aber auch das gesellschaftliche Leben und die Vorbereitung auf eine gut funktionierende Kameradschaft muss auch gelehrt und gelernt werden. Dazu dienen die gemeinsamen Ausflüge und der Besuch von Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight ist das Jugendfeuerwehrlager, das alle zwei Jahre stattfindet.

„Als Abschluss der Saison wird für unsere Jugend jedes Jahr ein großes Grillfest veranstaltet“, skizziert Thomas Pinterits den gesellschaftlichen Teil der Ausbildung eines Feuerwehrjugendlichen. Denn Zusammenhalt und Kameradschaft sind bei der Feuerwehr, auch im aktiven Dienst, sehr wichtig.

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Erfolgreich. Immer wieder schaffen es die Jugendlichen bei Bezirks- und Landeswettkämpfen auf das Podest.
privat

Warum jemand der Feuerwehrjugend beitreten soll, liegt für Thomas Pinterits auf der Hand: „Die Jugendfeuerwehr bietet neben praktischer und theoretischer Ausbildung viel Spaß, Sport und neue Freunde. Durch Teamgeist und Zusammenhalt in der Gruppe können bei den Wettkämpfen gute Plätze erkämpft werden.“ Schließlich wird der Umgang mit Feuerlöschern, Erst Hilfe und das Absetzten eines Notrufs gelehrt.