Dabeisein, um zu bleiben. Erfolge bei Bewerben, viel Spiel und Spaß – das Grundrezept der Jugendgruppe der Feuerwehr Schützen funktioniert, denn die meisten wechseln in den Aktivstand.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 31. März 2017 (12:05)
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Gemeinsames Lernen. Verschiedenste Altersklassen treffen bei der Jugendfeuerwehr Schützen aufeinander. Dadurch lernen Andreas, Armin, Clemens, Stefan, Christopher, Florian, Pascal,Simon und Gregor (v.l.) auch Rücksichtnahme aufeinander beziehungsweise helfen die Großen den Kleineren. Belohnt wird das sowie der Einsatz der Betreuer, wie Lukas Zwingl (hinten, 3.v.r.), Peter Brandl (2.v.r) und Gruppenleiter Herbert Nebenmayer (r.), etwa mit erfolgreichen Platzierungen bei Bewerben, wie in Breitenbrunn, wo sie im Vorjahr zahlreiche Auszeichnungen bekamen.
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Die 15 Burschen der Feuerwehrjugend Schützen sind sehr motiviert: „Wir nehmen sowohl an Bezirks- als auch Landesbewerben teil. Dabei belegen wir auch gute Platzierungen. Letztes Jahr wurden wir Bezirkssieger in Bronze und Silber und Achter im Landesbewerb“, ist Gruppenleiter Herbert Nebenmayer stolz auf die Jugend.

Auch 2015 waren sie Bezirkssieger in Silber und Dritter im Bronzebewerb. Geht es sich aus, werden auch andere Bezirke besucht, etwa Oberwart.

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Derzeit wird ebenfalls fleißig gelernt und geübt, denn am 1. April will man beim Wissenstest in Neufeld ebenso gut abschneiden. Gleich zweimal die Woche wird vor Wettkämpfen trainiert.

Vorbereitung auf das Leistungszeichen in Gold und die Truppmannausbildung

Die älteren Mitglieder bereiten sich auch auf das Leistungsabzeichen in Gold und die Truppmannausbildung vor, denn nur dann können sie in den Aktivstand wechseln. Darauf ist man in Schützen besonder stolz: In den letzten fünf Jahren wechselten alle aus der Jugendgruppe mit Erreichen des entsprechenden Alters in den Aktivstand.

Neben dem Training kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. So gibt es im Spätsommer den 24-Stunden-Tag, bei dem die Kinder einen ganzen Tag im Feuerwehrhaus verbringen.

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Immer wieder gibt es „Alarmierungen“ und „Einsätze“, für die sich die Betreuer verschiedene Szenarien einfallen lassen. Dazwischen wird gemeinsam gegessen, gespielt – die Kameradschaft gepflegt. Auch beim Krenfleischessen der Feuerwehr hilft die Jugend tatkräftig mit.

Eine gute Kameradschaft ist ein gute Gefühl

„Es gibt eine gute Kameradschaft, es ist ein gutes Gefühl, anderen helfen zu können, und die Kinder lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Das Motto ,Gemeinsam sind wir stark‘ steht dabei im Vordergrund“, erklärt Nebenmayer, der von Martin Kleinl, Peter Brandl, Lukas Jaidl, Thomas Prieler und Lukas Zwingl (alle waren selbst Jugendfeuerwehrler) unterstützt wird.

Damit diese in Zukunft die Gruppe übernehmen können, bezieht Herbert Nebenmayer sie auch in die Hintergrund- und organisatorische Arbeit mit ein.

Seit 1986 besteht die Jugend, die Herbert Nebenmayer mitgegründet hat. „Es ist interessant und spannend zu beobachten, wie sich die Kinder entwickeln und erwachsen werden“, erklärt er sein bereits jahrzehntelanges Engagement.

Neue BVZ-Serie. "Unsere Feuerwehrjugend" startet Ende Oktober.
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