Hornstein: Der Samariterbund in Zeiten von Corona

Alexander Gritsch, der neue Dienststellenleiter des Samariterbundes in Hornstein, und seine Sanitäter helfen durch Coronazeit.

Erstellt am 26. April 2020 | 06:23
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Abgelöst. Weil David Fehring (Mitte) in den Landesdienst wechselte, folgte ihm sein Stellvertreter, Alexander Gritsch (l.), als Dienststellenleiter des Stützpunktes Hornstein nach.
Foto: zVg/Samariterbund

Der Einsatzalltag ist derzeit ein anderer: Das Corona-Virus stellt auch den Samariterbund natürlich vor große Herausforderungen – so auch den neuen Leiter der Dienststelle Hornstein, Alexander Gritsch.

Gesondertes Dienstrad in der Krise etabliert

„Der Schutz der Mitarbeiter und der Patienten hat hierbei oberste Priorität, daher kommen seit der Frühphase der Covid-19 Krise flächendeckend bei allen Einsätzen der Einsatzteams Schutzausrüstungen zum Einsatz“, beschreibt der Dienststellenleiter Alexander Gritsch. „Der massiv erhöhte Bedarf an Desinfektionsmaßnahmen fordert natürlich die Sanitäter in ihrer täglichen Arbeit“, beschreibt Gritsch den Alltag der Einsatzkräfte des Samariterbundes.

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Um auch in der Corona-Krise voll einsatzfähig zu sein, wurde zu einer Maßnahme gegriffen: Mit Hilfe der ehrenamtlichen Sanitäter wurde ein gesondertes Dienstrad etabliert, um auf etwaige Personalausfälle raschest möglich reagieren und den Ausfall ausgleichen zu können. Davon betroffen sind die derzeit 44 Notfall- und Rettungssanitäter am Stützpunkt in Hornstein, der seit 2005 rund um die Uhr in Betrieb ist.

Während der Samariterbund 2010 an den neuen Standort im Blaulichtzentrum gemeinsam mit der Polizei übersiedelte, ist Alexander Gritsch erst seit Kurzem der Leiter des Stützpunktes und „beerbte“ David Fehring, der ins Landesrettungskommando wechselte.

Für Gritsch war es selbstverständlich sich für die frei gewordene Position zu bewerben. Seine Karriere startete der 27-Jährige mit dem Zivildienst. Danach blieb er dem Samariterbund als Ehrenamtlicher erhalten, bis er Ende 2017 fix dabei blieb. Er hat sich sein Hobby zum Beruf gemacht – für andere da zu sein. Und er bleibt seinem Lebensmotto: „Hilf anderen Menschen so oft und gut du kannst, irgendwann wird man selbst darauf angewiesen sein“ treu.