Mörbisch: Samariterbund-Gruppen übten für den Ernstfall. Beim SAM.I. Rescue Camp trainierten Samariterbund-Gruppen aus ganz Europa gemeinsam mit heimischen Organisationen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. Juni 2017 (05:51)

Wie versorgt man ein schweres Trauma? Was ist bei einem Großunfall zu tun? Wie verhält man sich bei einer Schussverletzung? Rund um Mörbisch wurden am vergangenen Wochenende verschiedene Notfallsszenarien von Mitgliedsverbänden der „Samaritan International“ (SAM.I) gemeinsam mit dem Landeskriminalamt, der Feuerwehr, der Wasserrettung, der Rettungshundestaffel, dem ARBÖ sowie anderen lokalen Partnern trainiert.

Insgesamt nahmen rund 200 Personen an der Großübung teil. Der österreichische Samariterbund richtete die Übung aus und bereitete realitätsnahe Szenarien vor.

Highlight: Großeinsatz auf Mörbischer Insel

„Neben fachlichem Können war vor allem eine gute Zusammenarbeit der Rettungskräfte mit den verschiedenen Einsatzorganisationen gefordert. Dabei haben sämtliche Teilnehmer bewiesen, dass sie in Notsituationen rasch und effizient handeln können und zu einer guten Teamarbeit fähig sind“, so Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn.

Simuliert wurden Szenarien wie die Bergung eines bei Hangsicherungsarbeiten Abgestürzten mit Verletzungen mit neurologischen Ausfällen und die Behandlung eines Traumas bei einem Unfall mit einem PKW und einem Fahrrad, aber auch eine leblose Person mit einer Schussverletzung, ein auf der Seebühne Mörbisch gestürztes Kind sowie ein gefährlicher Insektenstich während einer Bootsfahrt waren zu versorgen.

Das Highlight des Übungsmarathons war die Simulation eines Großunfalls mit einer Explosion auf der Insel im Seebad Mörbisch, bei der eine perfekte Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen gefordert war.

Darüber hinaus konnten die TeilnehmerInnen in vier verschiedenen „Funstations“ ihre Fähigkeiten in Fahrtechnik, Gedächtnis und Körpertraining unter Beweis stellen.