Revival für das Lindenstadion?. Verein „Burgenland.fit“ kann sich Lindenstadion als Trainingsstätte vorstellen. Erstes Gespräch mit Esterházy, noch nichts konkret.

Von Nina Sorger. Erstellt am 02. August 2017 (05:12)
Nina Sorger
Abgetragen. Vom einstigen Stadion stehen heute nur noch Klubhaus und Tribünen.

2008 ging der SC Eisenstadt in Konkurs und läutete damit auch den Niedergang des Lindenstadions ein. 2011 wurde ein Teil der Anlage abgetragen. Seit 2016 hat das Areal ein neues Leben als Campingplatz während der Lovely Days im Schloss Esterházy erfahren ( wir berichteten ).

„Das Stadion ist eine wertvolle Immobilie“

Doch bald schon könnte dem Stadion auch in sportlicher Hinsicht neues Leben eingehaucht werden. Zumindest wenn es nach dem Verein „Burgenland.fit“ geht, mit dem Martin Skarits und Ex-Nationalteam-Spieler Paul Scharner ein Zusatzangebot für Spieler in bestehenden Fußballklubs bieten wollen: Er könne sich gut vorstellen, das Lindenstadion als Trainingsstätte wieder aufzubauen, ist von Skarits zu hören: „„Natürlich wäre es schön, wenn wieder im Lindenstadion Sport betrieben wird. Das ist auch unsere Idee.“

Allerdings: „Die steht aber noch extrem in den Startlöchern. Da muss noch viel Wasser die Donau hinunterfließen. Der Ball ist ja beim Eigentümer, den Esterházys. Die müssen hier die Entscheidungen treffen. Es gab einen losen ersten Kontakt, aber mehr noch nicht.“

Seitens der Esterházy Betriebe wird bestätigt: „Es gab Gespräche mit dem Verein, aber es ist noch nichts Konkretes dabei.“ Auch über eine mögliche andere Nutzung hält man sich bedeckt: „Es gibt immer wieder Ideen, aber einstweilen ist nichts spruchreif. Das Stadion ist eine wertvolle Immobilie, die in den kommenden Jahren sicher eine Aufwertung erfahren wird“, heißt es von den Esterházy Betrieben.