Parteien wollen Einkaufen im Ort erhalten. Parteien setzen sich für Erhalt und Ausbau der Nahversorgung in Hornstein ein. Bestehende Betriebe sollen bestehen bleiben.

Von Doris Fischer. Erstellt am 15. Mai 2017 (05:59)
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Vorzeigebetrieb. Vizebürgermeister Christoph Wolf und Gerti Pogats (l.) statteten der Fleischerei Matkovits, die über die Ortsgrenzen hinweg bekannt ist, einen Besuch ab und stellten Stoffeinkaufssackerl zur Verfügung. Foto: ÖVP Hornstein
ÖVP Hornstein

Die Nahversorgung in Hornstein haben sich sowohl SPÖ als auch ÖVP auf ihre Fahnen geheftet. Ganz ohne steht die Marktgemeinde aber nicht da. Es gibt einen Nahversorger, Gastronomiebetriebe und „Ab-Hof“-Produkte.

Unternehmen verweisen auf bestehende Filialen

„Unser Ziel ist es, mehr Bewusstsein für Hornsteiner Unternehmen und für Regionalität zu schaffen. Jeder Euro, den wir in Hornstein belassen, sorgt für ein vielfältiges und nahes Angebot, für Arbeitsplätze und für eine florierende Gemeinde“, ist sich Vizebürgermeister Christoph Wolf (ÖVP) sicher.

Um ein Konzept für die Marktgemeinde zu finden, führt Wolf derzeit vermehrt Gespräche mit erfolgreichen Nahversorgern aus der Region. „In Hornstein sind zum Glück noch sehr engagierte Nahversorger – eine Bäckerei, Fleischhauerei, Trafik, Zuckerbäckerei und zahlreiche Direktvermarkter – und eine Supermarktkette vorhanden“, stellt Bürgermeisterin Judith Pratl (SPÖ) fest.

Die Bemühungen um weitere Nahversorger laufen laut Pratl. „Leider blieb bislang der Erfolg aus. Wir erhielten nur höfliche Absagen. Von den Unternehmen wurde auf bestehende Filialen in der näheren Umgebung hingewiesen.“