Rekord zum Jubiläum: 27.000 sahen Passionsspiele in St. Margarethen

Tolle Bilanz

Die Passionsspiele St. Margarethen haben laut APA/Kathpress zur ihrem 100-jährigen Bestandsjubiläum einen Rekordbesuch von 27.000 Gästen sowie einen Zuwachs von 40 Prozent gegenüber dem Spieljahr 2022 verzeichnet.

Von BVZ Redaktion/APA

Die Jubiläumsproduktion „Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe“ war besonders gut besucht.

Die Jubiläumsproduktion „Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe“ war besonders gut besucht.

© Nina Mayer

17 Vorstellungen von „Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe“ wurden gespielt. Die Inszenierung interpretierte die Geschichte vom Leben, Lieben, Leiden und der Auferstehung Jesu Christi aus weiblicher Sicht.

„27.000 Besucherinnen und Besucher konnten wir mit unserer doch etwas gewagten Neuinterpretation der Geschichte Jesu begeistern. Wir konnten ihnen die Geschichte Jesu näherbringen und in Gestalt der Mirjam auch den Frauen in der Kirche ein Stück weit eine Stimme geben“, erklärte Spielleiter Pfarrer Richard Geier. Für ihn waren es die letzten Passionsspiele als Spielleiter, denn er übernimmt Ende August die Pfarre Pinkafeld. Geiers Nachfolge tritt mit 1. September Julian Heissenberger an. Die nächsten Passionsspiele finden 2031 statt.

Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics würdigte die Passionsspiele für ihr „unermüdliches Glaubenszeugnis“, das seit 100 Jahren Tausende Menschen berührt habe, und hob deren Verdienste für die Neuevangelisierung hervor. Er verlieh dem Verein Passionsspiele St. Margarethen den St. Martins-Orden in Gold, eine der höchsten Auszeichnungen der Diözese Eisenstadt.