„Reimagine“ feiert pannonischen Sommer bei Esterhazy in Donnerskirchen

Wein & Kulinarik

Mehr als zwei Dutzend Spitzenweingüter, regionale Kulinarik und eine entspannte Atmosphäre: Das erste Reimagine-Sommerfest am Bio-Landgut Esterházy in Donnerskirchen zeigte das Burgenland von seiner genussvollsten Seite.

Von Markus Kaiser

Die Organisatoren Hannes Schuster, Roland Velich, Pannatura-Betriebsleiter Markus Kratzer und Christian Tschida freuten sich über viele Gäste.

Die Organisatoren Hannes Schuster, Roland Velich, Pannatura-Betriebsleiter Markus Kratzer und Christian Tschida freuten sich über viele Gäste.

© BVZ/Kaiser

Bei lauen Sommertemperaturen, zwischen historischen Wirtschaftsgebäuden des Bio-Landguts Esterházy, feierte das Kollektiv Reimagine Pannonia am Freitagabend sein erstes Sommerfest. Unter dem Motto "High End, Low Key" präsentierten 27 Winzerinnen und Winzer ihre Weine – ohne klassische Verkostungen oder Fachvorträge, dafür mit viel Zeit für Gespräche, Begegnungen und Genuss.

Die Stimmung hätte kaum besser sein können. Hunderte Gäste nutzten den Sommerabend, um die Vielfalt der burgenländischen Weinlandschaft kennenzulernen und sich durch das Angebot der teilnehmenden Weingüter zu kosten. Dazu wurden ausschließlich regionale Spezialitäten serviert – vom Spanferkel und Steckerlfisch bis zu Fischsuppe und Wasserbüffelgulasch.

Bei der Begrüßung erklärte Initiator Roland Velich, dass die Idee zum Sommerfest nach dem St. Martins Tasting entstanden sei. Reimagine wolle das pannonische Lebensgefühl in den Mittelpunkt stellen. "Pannonien ist viel älter als das Burgenland. Wir wollen uns daran erinnern, wie es einst war – jenseits politischer Kategorien", sagte Velich.

Das Fest solle eine typische "Mulatság", also ein geselliges Fest, sein. "High End, Low Key" bedeute höchste Qualität in entspannter Atmosphäre. Auch bei der Kulinarik setze man konsequent auf Produkte aus der unmittelbaren Umgebung – nicht, weil Regionalität gerade im Trend liege, sondern weil sie schlicht die beste Qualität biete.

Velich bedankte sich bei allen 27 teilnehmenden Weingütern, die den Abend gemeinsam gestaltet haben. Ziel sei es gewesen, einen Abend von Winzern für Winzer und Weinfreunde zu schaffen – ein Konzept, das beim Premierenfest in Donnerskirchen sichtlich aufging.