„Die Stimme“ Frank Hoffmann ist nicht mehr

Erstellt am 09. Juni 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8382498_owz23cari_nachruf_frank_hoffmann.jpg
Die Bühne war sein zuhause. Am Samstag ist Frank Hoffmann verstorben.
Foto: BVZ
Frank Hoffmann, der Intendant des Güssinger Kultursommers, ist im 84. Lebensjahr verstorben.
Werbung

Er wird fehlen, auch, wenn sein Vermächtnis immer weiter leben wird. Die Stadt Güssing und die ganze Region verliert mit Frank Hoffmann nicht nur einen großen Schauspieler, sondern einen Kunstschaffenden und einen großartigen Menschen, zeigt sich Bürgermeister Vinzenz Knor tief bestürzt vom Tod des Kultursommer Intendanten.

Frank Hoffmann war ein Mensch mit Leidenschaft, Hingabe und Professionalität, der die Menschen sehr geliebt hat und viele dazu gebracht hat, ihre Freizeit fürs Theaterspielen zu opfern und durch seine Art immer zu Höchstleistungen motiviert hat. „Was er geschafft hat, fand Beachtung in ganz Österreich. Er war Botschafter Güssings und der Region über alle Grenzen hinweg“, ist Knor überzeugt.

Wie sehr er die Region geschätzt hat und geliebt hat, zeugt auch davon, dass er in einem kleinen Dorf (Anm. Großmürbisch) ein Haus gekauft hat und die Schönheit der Landschaft immer als Toskana Österreichs beschrieben hat.

Für Großmürbischs Bürgermeister Jürgen Kurta „eine Stimme, die fehlen wird. Nicht nur in Großmürbisch, sondern überall.“ Er erinnert sich an Hoffmann als überaus angenehmen Menschen, der die Ruhe geliebt hat und eine Ausstrahlung hatte, die seinesgleichen suchte.

Auch Landtagspräsidentin Verena Dunst ist tief erschüttert über den Tod von Frank Hoffmann: „Ich habe erst vor ein paar Tagen mit ihm telefoniert und er hat mir erzählt, dass er noch so viel vorhat. Es ist unglaublich, dass er nicht mehr da ist.“

Tief betroffen über das Ableben von Frank Hoffmann ist auch Kultursprecher Walter Temmel: „Frank Hoffmann hat Pionierarbeit für das Kulturleben im Südburgenland geleistet. Mit ihm verlieren wir eine großartige Persönlichkeit. Ich danke ihm für sein Engagement und sein Wirken für unsere Region.“

Werbung