Standortgarantie für Krankenhaus: Synergien für Spital. Kooperationen zwischen Spitälern sollen ausgeweitet werden. Arbeitsgruppe bildet sich im Herbst.

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:50)
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Hans Peter Rucker, Heinz Kulovits, Bianca Puntigam, Hans Niessl, Norbert Darabos, Wilfried Horvath und Reinhold Hallemann.
BVZ, Ganster

Mit rund 9.000 stationären Patienten und mehr als 21.000 ambulanten Patienten im Jahr ist das Krankenhaus Güssing die wichtigste medizinische Versorgungseinheit in den Bezirken Güssing und Jennersdorf, mit 334 Mitarbeitern auch der größte Arbeitgeber im Bezirk Güssing. Im Zuge einer Tour, durch alle fünf burgenländischen Krankenanstalten machten Vertreter des Landes am Montag im Krankenhaus Güssing Halt.

„Eine wohnortnahe Versorgung ist die oberste Priorität, um die medizinische Versorgung zu sichern“, gibt Landehauptmann Hans Niessl eine Standortgarantie für das Krankenhaus Güssing ab. Um die Synergien aber optimal zu nutzen, sollen Kooperationen zwischen Spitälern ausgeweitet werden. Bislang setzt das Krankenhaus Güssing auf die Schwerpunkte Orthopädie, Augenheilkunde und Brustgesundheit. Angelehnt an den Österreichischen Strukturplan für Gesundheit soll es ab Herbst eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus allen Krankenhäusern geben, die einen regionalen Strukturplan für Gesundheit erstellen. Befassen wird sich dieser damit, wie bessere Kooperationen zwischen den einzelnen fünf Krankenhäusern im Burgenland erzielten werden können.