Hotels für Ortskerne?

„südburgenland plus“ zieht Bilanz und präsentiert neue Projektideen. Dabei ist auch ein Hotelprojekt für Ortschaften.

Erstellt am 22. Februar 2017 | 03:44
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Foto: Eviled/Shutterstock.com

Seit eineinhalb Jahren wird von „südburgenland plus“ an der Umsetzung der gemeinsam mit der Bevölkerung erstellten Entwicklungsstrategie gearbeitet. 16 gemeindeübergreifende Projekte wurden bis Ende 2016 zur Förderung ausgewählt, sieben davon sind bereits genehmig: Rund ein Viertel des Projektbudgets von 3,5 Millionen Euro sind damit verplant.

„Grätzlhotel Region Güssing“ als interessantes Projekt

Ins Auge sticht dabei das Projekt „Grätzlhotel Region Güssing“: Eigentümern von leer stehenden Gebäuden beziehungsweise ungenutzten Flächen soll bei der Verwertung ihrer Immobilien und der Entwicklung von neuen kreativen Unterkünften geholfen werden – auch als Antwort zur Belebung von Ortszentren. „Das kann auch in kleinen Ortschaften funktionieren, die Touristen von heute suchen Originalität, einfach etwas Uriges, das es sonst nirgends gibt“, erklärt Obmannstellvertreter Gerhard Pongracz. Ob das Projekt Chancen auf Realisierung hat, wird jetzt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abgeklärt.

„Mit jeder Projektauswahl durch das Auswahlgremium wird die Südburgenlandstrategie Stück für Stück bis 2020 umgesetzt und derart die Region weiterentwickelt“, erklärt Geschäftsführerin Ursula Maringer. Jedes einzelne Projekt leiste damit einen Beitrag zur Umsetzung der Strategie.

Der neue Aufruf zum Einbringung von Projektideen zur LEADER-Förderung wird im Feber gestartet. Der 5. Aufruf läuft bis Ende März. Auf www.suedburgenlandplus.at (unter „Förderleitfaden“/Beantragung) finden Sie ab 22. Feber alle Details zum Aufruf und welche Projekte derzeit gesucht werden.