GR-Wahl Güssing: ÖVP hat Herausforderer gefunden

Der 51-jährige Alois Mondschein wurde von der Güssinger ÖVP-Stadtpartei einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2017 bestimmt.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 21. Februar 2017 | 09:10
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Alois Mondschein ist ÖVP-Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl 2017.
Alois Mondschein ist ÖVP-Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl 2017.
Foto: ÖVP Güssing

Das wurde in einer Sitzung am Montagabend fixiert. In einer ersten Stellungnahme sagt Mondschein, er wolle „ein Bürgermeister für alle Güssingerinnen und Güssinger sein – gemeinsam werden wir als ÖVP Güssing viele Probleme anpacken“.

Stadtparteiobmann Michael Hoffmann streute seinem neuen Spitzenkandidaten jedenfalls Rosen – und startete verbal bereits den Wahlkampf: „Unsere Stadt ist Wirtschaftsmotor, Arbeitsplatz und Lebensraum. An diesem Erfolgsprojekt Güssing haben viele Menschen beigetragen – in den vergangenen Jahren ist dieser Erfolgsweg jedoch verlassen worden.

Diese vier Jahre waren verlorene Jahre für unsere Stadt, es wurde nichts umgesetzt, die Stadtführung hat viele Möglichkeiten verstreichen lassen. Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl ist eine Chance, unserer Stadt neue Impulse zu geben“, so der designierte Spitzenkandidat im Gespräch mit der BVZ.

Stadtchef Knor reagiert gelassen

Mondschein ist im Zivilberuf Post-Manager und leitet das zentrale Partner Management des Konzerns. Der 51-jährige ist damit für alle 1.338 Postpartner in Österreich zuständig. Zudem ist Mondschein seit Anfang des Jahres Obmann des Güssinger Sportvereins. „Güssing muss wieder eine aktivere Rolle spielen – sei es im Tourismus oder in der Kultur, in der Bildung oder Forschung. Wenn ich mir die Entwicklung der letzten Jahre anschaue, glaube ich, dass sich etwas ändern muss.“

Bürgermeister Vinzenz Knor – die Söhne der beiden Politiker sind gute Freunde – nahm die Kandidatur von Mondschein gelassen entgegen: „Die Gerüchte, dass er es machen wird, haben sich in letzter Zeit schon verdichtet.“

Was die beiden Kontrahenten noch verbindet, lest ihr in der morgigen Printausgabe der BVZ.