Elektrischer Defekt: Brandursache geklärt. Während viele Jennersdorfer auch eine Woche nach dem verheerenden Brand in einem Wohnhaus in der Innenstadt noch immer über die wirkliche Brandursache Rätselraten, haben die Brandermittler ihre Arbeit abgeschlossen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. März 2017 (04:53)
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Wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können, steht derzeit noch nicht fest. Lediglich sechs von 24 Wohnungen sind wieder bewohnbar.
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Die offizielle Brandursache sei „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein elektrischer Defekt in der Beleuchtungsanlage“. Ausgangspunkt des Brandes waren, laut den Ermittlern, Lagerboxen aus Holz in der Hofseite des Gebäudes.

Angebliche Hinweise auf eine Vorsatzhandlung konnten die Brandermittler ausschließen

Seitens der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf, die als Baubehörde fungiert, hat man den Hauseigentümer jetzt aufgefordert, Sicherungsmaßnahmen am Gebäude zu setzen. Ein Teil des Hauses, in dem der Brand keinen Schaden angerichtet hat, ist mittlerweile wieder bewohnt. Von den 24 Wohnungen konnten allerdings nur sechs wieder freigegeben werden.

„Sollen die Wohnungen wieder bewohnbar gemacht werden, dann muss der Hausbesitzer den ordnungsgemäßen Zustand des Gebäudes wiederherstellen. Das liegt aber in seinem Ermessen, wann oder ob er dies macht“, erklärt Bezirkshauptmann-Stellvertreter Harald Dungl.

Durch den Brand wurde auch die Libro-Filiale komplett zerstört, bestellte Produkte können in Fürstenfeld abgeholt werden. Auch die Pizzeria bleibt vorerst noch geschlossen.