Heiligenkreuz

Erstellt am 29. März 2017, 05:46

von Carina Fenz

Lenzing gibt Impulse. Die Erfolgsgeschichte Lenzing ist vor 20 Jahren in Heiligenkreuz gestartet. Die Wertschöpfung für die Region ist enorm.

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Lenzing investiert sieben Millionen Euro am Standort Heiligenkreuz und das ganz ohne Förderungen (siehe Artikel auf Seite 4). Seit 20 Jahren produziert der Faserhersteller im Südburgenland.

Erhebliche regionalwirtschaftliche Effekte durch das Lenzing-Werk

Eine aktuelle Studie der Johannes Kepler Universität Linz errechnete erhebliche regionalwirtschaftliche Effekte durch das Lenzing-Werk Heiligenkreuz. „Neben den rund 230 Arbeitsplätzen bei Lenzing werden durch die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region rund 940 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Die zusätzliche Wertschöpfung durch das Werk für das Südburgenland beträgt rund 102 Millionen Euro pro Jahr“, erklärt Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky.

In den letzten 20 Jahren wurden fast 700.000 Tonnen Fasern in alle Welt exportiert. Lenzing hat bisher rund eine dreiviertel Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau der Produktionskapazitäten für Tencel-Fasern investiert und produziert diese Spezialfasern in Heiligenkreuz, Oberösterreich, den USA und Großbritannien.

„70 Millionen Euro sind für die Region und für das Burgenland eine große Investition"

Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig sieht die strategische Bedeutung des Standortes Heiligenkreuz gestärkt: „70 Millionen Euro sind für die Region und für das Burgenland eine große Investition. Der Standort wird noch einmal aufgewertet.“ Auch die Grünen begrüßen den Ausbau.

„Die Lenzing AG sichert damit in einer strukturschwachen Region Arbeitsplätze und beweist, dass ökologische und klimaschonende Produktion Zukunft hat“, zeigt sich Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller erfreut. SPÖ-Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker meint dazu: „Die Gründung des Wirtschaftsparks war eine mutige Entscheidung. Zusammen mit der Realisierung der S7 verfügt der Bezirk über eine sehr gute Entwicklungsperspektive.“

Auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Bernhard Hirczy begrüßt den Ausbau: „Lenzing investiert 70 Millionen Euro in den Standort und braucht keine Landesförderung. Das Burgenland hat starke Betriebe.“