Müll macht Probleme in Jennersdorf. Die Gemeinde ruft die Bezirksbehörde auf den Plan, um Verwaltungsstrafen von bis zu 1.000 Euro zu verhängen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. März 2017 (04:49)
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Die Stadtgemeinde sagt illegalen Müllablagerungen den Kampf an. Möglicherweise werden bald Kameras installiert.
BVZ

Alte Ziegelsteine, wahllos weggeworfene Kleidungsstücke, Baumaterialien, verpackt in Plastiksäcke und undefinierbare Flüssigkeiten in Kanistern gefüllt, wurden in der Nacht auf Montag vor den Glascontainern beim Altstoffsammelzentrum in Jennersdorf illegal abgelagert.

Müllsündern wir der Kampf angesagt

Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadtgemeinde den „Müllsündern“ den Kampf angesagt und die Installation von Kameras prüfen lassen. Auch dieses Mal ermittelt wieder die Polizei. „Vandalismus und illegale Müllablagerungen kosten den Bürgern viel Steuergeld. Neben den Kosten für die Instandsetzung der beschädigten Einrichtungen und den Entsorgungsgebühren für illegale Müllablagerungen müssen Geldmittel für die zusätzliche Arbeitszeit aufgebracht werden“, erklärt Bürgermeister Bernhard Hirczy, der sich jetzt noch mehr darum annehmen möchte, den „Mülltouristen“ den Kampf anzusagen. Jede entdeckte illegale Ablagerung wird ausnahmslos zur Anzeige gebracht. „Wer nicht hören will, der muss eben zahlen“, sagt Hirczy.

Und das wird für die „unsauberen“ Gemeindebürger dann teuer. Die Behörde verhängt nämlich Verwaltungsstrafen bis zu 1.000 Euro, falls es sich um Gewerbemüll handelt.