Lichtregion Jennersdorf wird zur Klima- und Energie - Modellregion

Modellregion

Die Lichtregion Jennersdorf hat sich erfolgreich als Klima- und Energiemodellregion beworben und erhält damit eine Bundesförderung für die kommenden drei Jahre. Dadurch können vielfältige Projekte und Initiativen in Angriff genommen werden, die auf eine Reduktion der CO₂-Emissionen, einen Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz abzielen.

Von Bertie Unger

Mit diesem Schritt setzen die Gemeinden nicht nur ein klares Zeichen für den Umweltschutz, sondern stärken auch die regionale Wertschöpfung und Lebensqualität.

Mit diesem Schritt setzen die Gemeinden nicht nur ein klares Zeichen für den Umweltschutz, sondern stärken auch die regionale Wertschöpfung und Lebensqualität.

© zvg

Der Verein Lichtregion Jennersdorf besteht aus den 12 Gemeinden des Bezirkes. Mit einer umfangreichen Strategie für Klimaschutz konnten die Vereinsmitglieder eine bundesweite Jury auf Anhieb überzeugen. Da mit Rudersdorf (Fürstenfeld) und Heiligenkreuz (Güssing) zwei Gemeinden bereits Mitglied anderer Klima- und Energie-Modellregionen sind, besteht die neue KEM Jennersdorf aus den Gemeinden Deutsch Kaltenbrunn, Königsdorf, Eltendorf, Weichselbaum, Mogersdorf, Jennersdorf, St. Martin an der Raab, Minihof-Liebau, Mühlgraben und Neuhaus am Klausenbach.

Die Zusammenarbeit der zehn Gemeinden zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Handeln große Wirkung entfalten kann. Im ersten Schritt startet nun die Personalsuche. Ab sofort wird ein*e Klima- und Energiemodellregionsmanager*in gesucht. Die Stellenausschreibung ist in Kürze auf Facebook und in den Gemeinden zu finden. „Wir sind uns einig, dass der Klimaschutz eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit ist und dass nur durch gemeinsame regionale Initiativen nachhaltige Veränderungen herbeigeführt werden können“, sagt Obmann David Venus. „Daher freut es uns besonders, dass die Klima- und Energiemodellregion Jennersdorf gefördert wird und uns die Möglichkeit bietet, Vorbildcharakter für andere Regionen zu entwickeln und innovative Ansätze im Bereich Klimaschutz und Energie umzusetzen“, so Venus.