Start in Badesaison: „Genug Wasser“ im Forchtensteiner Stausee

Erstellt am 04. Juni 2022 | 05:21
Lesezeit: 2 Min
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Die Badesaison beim Forchtensteiner Stausee hat bereits begonnen.
Foto: zVg
Das „Auffüllen“ des Sees dauerte zwar dreimal so lange als gewöhnlich, der notwendige Wasserstand konnte jedoch erreicht werden.
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Um den Neusiedlersee macht man sich aufgrund des sinkenden Wassserspiegels Sorgen. Beim wohl bekanntesten Badesee im Bezirk merkt man – beim Hinschauen – nichts von zu wenig Wasser.

Der Stausee wird vom Haidbach gespeist, dessen Quelle entspringt im Rosaliengebirge, wobei es zwei Leitungen gibt. Eine fließt direkt in den Stau-see. Die zweite verläuft unterhalb des Stausees und mündet in die Wulka. Diese wird jedoch nur mit Wasser „befüllt“, wenn genug Wasser im Stausee vorhanden ist.

Nach der Badesaison wird vom See das Wasser zunächst ausgelassen und dieser „auf Vordermann gebracht.“ Dabei wird der Schotter wieder angeglichen und kaputte Pflanzen entfernt. „Die Dauer dafür hängt von der Wetterlage ab, dies kann auch zwei, drei Wochen dauern“, berichtet Bürgermeisterin Ricki Reismüller.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Sperre zum See wieder geöffnet und das Wasser vom Haidbach wird hinzugeführt. Und beim letzten Mal merkte man die veränderten Wetterbedingungen.

„Vorweg muss man sagen, dass wir auch heuer genug Wasser im See haben. Für gewöhnlich dauert dieser Vorgang rund einen Monat. Im vergangenen Jahr hat es drei Monate gedauert, bis der Wasserstand des Stausees wieder hergestellt war“, berichtet Reismüller um die Gründe zu nennen: „Es gab fast keinen Niederschlag und sehr wenig Schnee.“

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