Ehrenzeichen für den Mattersburger „Event Manager“

Erstellt am 07. Juli 2022 | 05:12
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Claudia Schlager zeichnete Horst Lang mit dem „Ehrenzeichen des Landes Burgenland“ aus.
Foto: Foto zVg
Horst Lang ist seit 30 Jahren Mitglied vom Vorstand des ASKÖ-Tennisclubs Mattersburg.
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„Ehre, wem Ehre gebührt“ hieß es am vergangenem Wochenende am Mattersburger ASKÖ-Tennisplatz: Der „guten Seele“ des Vereins, Horst Lang, wurde das Ehrenzeichen des Landes Burgenland verliehen.

Tennis war jedoch nicht immer die Sportart Nummer eins für den Mattersburger, von 1977 bis 1987 war er ein fixer Bestandteil der Kampfmannschaft des SV Mattersburg. Mit Spielerkollegen wie Peter Aufner, Ewald Perner, „Schani“ Gruber oder „Sepp“ Leitgeb kickte er in der Landesliga.

„Eigentlich war ich Verteidiger. Wenn Not am Mann war, wurde ich auch in anderen Position eingesetzt.“ Bei den Gegnern war er vor allem durch seine gewaltige Schusskraft wie auch durch seine Kopfballstärke gefürchtet. „Die Hälfte meiner Tore hab ich mit dem Kopf gemacht.“

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Horst Lang (3.v.r.) feierte mit Jörg Hoffmann, Thorsten Korzil, Christian Strobl, Peter Marchhart, Andreas Korzil, Erik Gielen, Harry Ortner, Michael Vogler, Manuel Illedits und Didi Langecker zwei Meisteritel.
Foto: zVg

Mit 30 beendete er seine aktive Karriere als Fußballer, mit 34 konzentrierte er sich voll und ganz auf das Hobby-Tennis. „Ich hab‘ bereits mit 16 ab und zu Tennis gespielt, damals war mir Fußball noch wichtiger. Durch ehemalige Fußballerkollegen bin ich dann zum Tennisverein gekommen.“ Diesem hält er nun bereits 32 Jahre die Treue, 30 lange Jahre als Vorstandsmitglied.

„Ich war meist ‚nur‘ Beisitzer, ganz vorne wollte ich eigentlich nie stehen. Wenn es etwas zu arbeiten, mithelfen oder zu organisieren gibt, bin ich dabei. Irgendwann hat man mir den Spitz-Namen ‚Event-Manager‘ gegeben“, so Lang.

Während der Tennis-Saison steht Lang zwei, drei Mal pro Woche am Platz. An den Wochenenden spielt er Meisterschaft, wobei er heuer mit seinen Teamkollegen zwei Meistertitel, und zwar mit den „Herren II“ und den „45+“, feiern konnte. Das Schöne für ihn am Tennis-Spielen? „Man kann sich immer wieder messen. Wenn man einmal Fußballer war, will man auch beim Tennis gewinnen. Und natürlich der Zusammenhalt im Verein ist einfach toll bei uns.“

Seit 1. April vergangenen Jahres genießt er den wohlverdien Ruhestand (47 Jahre war er als Tischler tätig), an die „Tennis-Pension“ denkt er nicht. „So lange die Knochen halten, werde ich spielen.“

Und nächstes Jahr steht für den „Event-Manager“ eine nächste Herausforderung am Plan: Der ASKÖ Tennisclub Mattersburg feiert sein 50-jähriges Bestandsjubiläum, wobei in der Mattersburger Bauermühle groß gefeiert wird.

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