17 statt 9 Mio. für Gym: Jetzt wird alles saniert

Das Gymnasium Mattersburg bekommt neben dem bereits bekannten Zubau nun auch eine Generalsanierung des Altbaus.

Erstellt am 22. Februar 2017 | 11:57
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Umbau. Das Gymnasium soll nach einer zweijährigen Bauphase in neuem Glanz mit neuem Zubau (rechts) erstrahlen.
Foto: zVg

Bruttobaukosten von 17 und nicht – wie im Vorjahr noch veranschlagt – neun Millionen Euro werden in das Gymnasium Mattersburg investiert. Damals sei man nur von einem Zubau ausgegangen, jetzt werde der ganze Altbau ebenfalls saniert, heißt es dazu aus dem Landeschulrat (LSR). Neben dem bereits Ende 2015 präsentierten L-formigen Zubau, der den erst 2002 eröffneten Trakt ersetzen wird, wird also auch der Rest des Gebäudes komplett saniert.

LSR: Baustart soll im Herbst 2017 sein

„Es werden viele Wände umgerissen. Es soll lichtdurchfluteter werden. Wir bekommen einen Stock, der ganz auf EDV eingestellt ist, einen Kunsttrakt und ganz neue naturwissenschaftliche Säle“, freut sich Katharina Bauer, die stellvertretende Direktorin der Schule.

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Bisher hatte es auch keinen eigenen Buffet- oder Verköstigungsbereich gegeben. Außerdem fehlten bis dato Aufenthaltsräume. Das soll jetzt anders werden. „Neben einer Art Mensa im Erdgeschoss soll auch der Innenhof überdacht und zu einer Chill-out-Zone ähnlich einer Aula werden“, so Bauer weiter.

Der Zubau in L-Form ermögliche zudem einen zweiten Innenhof, der von den Schülern in Pausen genutzt werden könne. Die Neugestaltung der Aufenthaltszonen ermögliche ebenfalls ein „Offenes Lernen“. Die Klassenanzahl bleibe mit 30 unverändert, heißt es aus dem Landesschulrat. Diese ganze Umplanung hat auch zeitlich ihre Spuren hinterlassen.

Denn mit dem Bau wollte man eigentlich schon im Sommer 2016 beginnen, jetzt dürfte es Herbst 2017 werden. Die Verzögerung sei laut Elke Dvornikovich, Leiterin der Budgetabteilung des Landesschulrates, vor allem „durch die Neukonzeption der Unterrichtsräume – Clustern von Sonderunterrichtsräumen –, Überprüfung des Brandschutz- und Evakuierungskonzepts und der Fluchtwegsituation“ zu erklären. Sanierung und Zubau sollen laut Direktion etwa zwei Jahre dauern (siehe auch Interview unten).