Krisztian Kovacs gewann Lehrlinglingswettbewerb. Der begabte Mechatronik Lehrling der Firma „Sinawehl Gmbh“ nahm am Landeslehrlingswettbewerb teil und holte sich den ersten Platz.

Von Nina Herowitsch. Erstellt am 25. Juli 2021 (05:27)
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Krisztian Kovacs mit Firmenchef Günter Sinawehl 
BVZ

Beim Landeslehrlingswettbewerb für Mechatronik wird jedes Jahr der beste Lehrling unter zahlreichen Teilnehmern ausgewählt, um das Burgenland später bei dem österreichweiten Bundeswettbewerb zu vertreten. Dieses Jahr landete Krisztian Kovacs auf dem ersten Platz. Der 24-Jährige lernt nun schon seit drei Jahren in der Firma „Sinawehl GmbH“ die vielfältige Kunst der Mechatronik und wird im September 2021 seine Lehre abschließen.

Neben dem klassischen Stahl-, Sondermaschinen- und Protoypenbau in allen Branchen zählen auch die Fördertechnik und Automatisierung zum Unternehmensgegenstand. In den letzten Jahren wurde der Fokus auf das Ressourcenmanagement gelegt und Maschinen entwickelt, mit denen aus Abfall wieder ein neues Produkt entstehen kann. Auch die intensive Beratung, Planung und Konstruktion mittels modernster 3D-CAD Software gehört zum Leistungsspektrum.

Diese facettenreiche Arbeit faszinierte Krisztian Kovacs, als er noch als Hilfsarbeiter bei der Firma Sinawehl GmbH angestellt war. Mit Engagement und starkem Willen, sein Leben zukunftsreich zu gestalten, hat er um eine Lehre gefragt und wurde von Günter Sinawehl, dem Geschäftsführer, mit Freude aufgenommen. Sinawehl ist der Überzeugung, „jeder Betrieb sollte Lehrlinge aufnehmen, um der Branche genügend Facharbeiter zu bieten“, und wird auch in Zukunft die nächste Generation an Arbeitern ausbilden. Als Arbeitgeber, der Auszeichnungen wie den Energy Globe Burgenland oder den burgenländischen Innovationspreis erhalten hat, mangelt es nicht an Auswahl. Krisztian Kovacs wurde von der Wirtschaftskammer für die Teilnahme am Lehrlings Wettbewerb empfohlen. Grund dafür waren seine ausgezeichneten Leistungen in der Berufsschule, welche er mit ausschließlich Einsern im Zeugnis absolvierte.

Der Test bestand darin, eine Elektro-Pneumatische Anlage zu bauen, die mithilfe einer SPS gesteuert werden kann. Für diese Aufgabe gab es das Zeitlimit von sechs Stunden, bevor es von einer Fachjury bewertet wurde, welche seine Leistungen anerkannte und ihn zum Sieger krönte. Obwohl nicht alle Aspekte der Arbeit einfach sind, zählen das WIG-Schweißen, Elektrotechnik und Programmieren zu den Interessensgebieten des 24-Jährigen, welche er zusammen mit den anderen 14 Mitarbeitern durchführt, um Aufträge zu bearbeiten.

Seit der Gründung der Firma „Günter Sinawehl e.U.“ im Jahr 2002, aus der „Sinawehl GmbH ASMB“ und „Sinawehl GmbH Umwelttechnik“ hervorgegangen sind, ist das Unternehmen durch Corona um fünf Mitarbeiter gewachsen. Selbst internationale Aufträge werden von dem erfahrenen Unternehmen angenommen, was auf eine erfolgreiche Zukunft schließen lässt. Krisztian Kovacs erkennt diese Chance und hat vor, auch nach seiner Lehre der Firma als wichtiger Teil des Kollegiums erhalten zu bleiben.