Sieben Persönlichkeiten, fünf Kategorien, insgesamt 28.000 Euro an Preisgeldern und Stipendien: Das Land Burgenland würdigte mit einem Festakt im Liszt-Zentrum Raiding herausragende Leistungen aus Kultur und Wissenschaft.
Josef Muschitz vom Gasthaus Muschitz in Markt St. Martin: Martinigansl mit Rotkraut
aufgetischt
Für unsere neue BVZ-Serie öffnen Wirte aus dem Burgenland ihre Küchen und verraten uns eines ihrer Lieblingsrezepte - passend zum Martini Gansl aus Markt St. Martin.
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Zu Martini kommt traditionell Gans auf den Tisch. Das geht auf die Legende zurück, dass Martin von Tours sich weigerte, Bischof zu werden. Er versteckte sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten jedoch so laut, dass sein Versteck aufflog und er doch das Bischofsamt antreten musste.
Im Mittelalter war der 11. November ein wichtiger Zahltag - dabei wurden etwa Pachten oder Abgaben an die Grundherren oft in Naturalien, darunter auch Gänse, beglichen. Auch für Mägde und Knechte endete zu Martini häufig das Arbeitsjahr, zur Verabschiedung gab es oft eine Gans.
ZUTATEN
Gans
Etwa 3,60 Kilogramm (Rohgewicht) Gans - Portion umfasst eine Viertel Gans
Salz
Majoran
Oregano
1/2 Orange
1 Apfel
Rotkraut
etwa ein halber Kilogramm Rotkraut pro Portion Gans
Salz
Pfeffer
Zucker
Orangensaft
1 Apfel
Rotwein
ZUBEREITUNG GANS
Die bratfertige Gans mit Salz, Majoran und Oregano einreiben.
Eine Füllung aus dem Apfel und der Orange herstellen und damit die Gans füllen.
Etwa zwei Stunden bei 130 Grad garen, anschließend noch eine halbe bis dreiviertel Stunde bei 180 Grad im Ofen garen.
ZUBEREITUNG ROTKRAUT
Rotkraut mit Salz, Pfeffer, Orangensaft und klein gehacheltem Apfel mischen und für 24 Stunden marinieren lassen.
Zucker karamellisieren lassen und mit Rotwein ablöschen.
Anschließend die Rotkraut-Masse hinzugeben.
Etwa zwei Stunden dämpfen lassen.
Petra Pieber und Josef Muschitz führen das Gasthaus in Markt St. Martin - auch dort wird rund um den Landesfeiertag Gans kredenzt.
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