Für Habeler steht die Wirtschaft im Mittelpunkt

Elisabeth Habeler wechselte vom Sportministerium ins Büro des Landeshauptmannes.

Judith Jandrinitsch
Judith Jandrinitsch Erstellt am 17. Februar 2017 | 04:59
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Foto: BVZ

Vor fast genau einem Jahr ging Elisabeth Habeler nach Wien, um Minister Hans Peter Doskozil im Sportministerium zu unterstützen.

Die Kompetenz dazu brachte Habeler aus erster Hand mit, rangierte die ehemalige Profi-Tennisspielerin in ihrer aktiven Zeit unter den Top 2000 der Frauenweltrangliste. Jetzt ereilte sie der Ruf aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Niessl. Seit 01. Februar verstärkt sie das Team des Landeshauptmannes und sichtet gerade ihren neuen Aufgabenbereich, der im Wesentlichen aus Wirtschaftsagenden, Spezialprojekten im Sport, Sicherheitsaufgaben und Schienenverkehr besteht.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das Angebot von Landeshauptmann Hans Niessl bekommen habe“, erklärt Elisabeth Habeler, auch, wenn sie die Zeit im Sportministerium nicht missen möchte. „Ich habe in Wien viel gelernt, es wird mir bei meinen zukünftigen Aufgaben helfen, ich werde von den Erfahrungswerten profitieren“, ist die Wirtschaftsfachfrau überzeugt. Doch: „Daheim ist einfach Daheim“, so Habeler.

Auch für wirtschaftliche Fragen

Was sie bei ihrer neuen Aufgabenpallette besonders freut, ist, dass sie wieder für wirtschaftliche Fragen zuständig sein wird. „In meinem ersten Leben war ich Sportlerin, in meinem zweiten Leben bin ich Wirtschafterin. Das ist mir einfach in die Wiege gelegt worden“, erzählt Habeler, die aus einer Unternehmerfamilie stammt.

Nach Beendigung ihrer Sportlerlaufbahn kaufte und sanierte sie mit Unterstützung ihrer Mutter Sport- und Freizeitanlagen, vor allem im Tennisbereich. Bestes Beispiel dafür ist die Tennis- und Sportcenter GmbH in Neudörfl.

„Ich habe als Profisportlerin viele Sportanlagen weltweit gesehen, das hat mir dabei natürlich geholfen“, erzählt Habeler, die nach wie vor in Neudörfl wohnt. Was sie an ihrem neuen Job ebenfalls sehr schätzt: „Ich werde wieder Zeit haben, um selbst sportlich aktiv zu sein“, freut sich Habeler. „Als Sportlerin brauche ich das einfach.“