Neudoerfler Büromöbel wollen den Weltmarkt erobern. Partner in China: Neudoerfler Büromöbel eröffnet Schauraum in Singapur. Auch in Ungarn und der Slowakei laufen die Geschäfte gut.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 23. Juni 2017 (05:13)
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Zukunftsorientiert. Neudoerfler Geschäftsführer Helmut Sattler ist mit derExportquote seines Unternehmens sehr zufrieden.
zVg

Die Basis für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2016 legten die Export-Erfolge des burgenländischen Büromöbelherstellers, der mittlerweile für den Weltmarkt produziert. Das betrifft auch das deutsche Tochterunternehmen planmöbel.

Absatzmärkte liegen auf der ganzen Welt

Die Strategie, internationale Wachstumsmärkte selektiv zu erschließen, verfolgt Neudoerfler konsequent: Höhepunkt des Jahres 2016 war der Abschluss einer langfristig angelegten Kooperationsvereinbarung mit Matsu, einem der führenden Office-Ausstatter Chinas. Gemeinsam werden die Lizenzmöbelproduktion und die Vermarktung der hochwertigen Möbelserien von planmöbel am chinesischen Markt vorangetrieben. Ein erster planmöbel Schauraum in Singapur ist bereits initiiert, weitere sollen folgen.

Mit Partner Schauraum in Singapur eröffnet Einen konkreten zweiten chinesischen Standort kann Neudoerfler zwar noch nicht nennen. Der Schauraum in Singapur sei aber bereits ein großer Erfolg., der sicher fortgesetzt wird. Bei konstanten 13,6 Prozent Marktanteil in Österreich ist Neudoerfler Nummer zwei im heimischen Büromöbelmarkt.

Vorsprung auf Konkurrenz wurde ausgebaut

Dabei baute Neudoerfler seinen großen Vorsprung als Unternehmen mit der höchsten Zukunftsdynamik der Branche erneut weiter aus. Was für den Industriestandort Neudörfl besonders wichtig ist: Alle Möbelserien, auch jene der Marke planmöbel, werden ausnahmslos am Unternehmenssitz in Neudörfl gefertigt.

„Damit produzieren wir in Neudörfl für einen Weltmarkt, denn Produkte von planmöbel werden in alle Kontinente exportiert. Und – wir sind Leitbetrieb sowie einer der maßgeblichen Arbeitgeber in der Region“, weiß Sattler. Zufrieden ist das Unternehmen auch mit der Leistung der Tochterunternehmen in der Slowakei und in Ungarn. Diese konnten ihren Umsatz weiter stark ausbauen.