In der Stadtbücherei Mattersburg las Autor Michael kürzlich Hess aus seinem Buch „Gehessig“. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit humorvollen Sprachspielereien und nachdenklichen Texten.
Mattersburgs SPÖ-Vize Otmar Illedits wird zurücktreten
Politpension
Nach 40 Jahren in der Kommunalpolitik wird Illedits seine Ämter als Vize, Stadtparteiobmann und Gemeinderat übergeben.
Otmar Illedits übernahm von Helmut Marban im Jahre 2014 das Amt des Vizebürgermeisters.
© zVg
Otmar Illedits blickt auf eine langjährige Laufbahn in der Kommunalpolitik zurück. Der gebürtige Draßburger war in seiner Heimatgemeinde zunächst SJ-Obmann wie auch Stellvertreter des SJ-Bezirksobmannes. „Ich war dann auch im Draßburger Gemeinderat vetreten. Nach meinem Umzug nach Mattersburg war dann einige Jahre Pause mit der Lokalpolitik, ehe ich dann ab dem Jahre 1999 aktiv bei der Mattersburger SPÖ mitgearbeitet hab“, berichtet Illedits.
2002 holte ihn der damalige Parteiobmann und Vizebürgermeister Joe Reisner in den Gemeinderat, ehe er 2014 auf Helmut Marban als Vizebürgermeister und Parteiobmann folgte.
Dass sich der 55−Jährige für die SPÖ und keine andere Partei engagiert, kommt „mit Sicherheit daher, dass Draßburg bereits damals eine hochrote Gemeinde war.“
Die Gründe für seinen Rücktritt, der noch in diesem Halbjahr erfolgen wird, nennt er wie folgt: „Dies hat keinen besonderen Grund. Ich bin nun mit einer kurzen Unterbrechung rund 40 Jahre in der Lokalpolitik tätig, Nun ist es einfach an der Zeit für einen Wechsel, für eine frische Kraft.“
Sein Resümee fällt „natürlich überaus positiv aus, sonst macht man dies nicht so lange. Ich durfte Menschen kennen lernen, Freunde gewinnen und konnte anderen Menschen helfen.“
Stellt sich nun die Frage nach seinem Nachfolger: „Dies wird die Partei entscheiden, da werde ich mich nicht einmischen“, so Illedits.
Am 20. und 21. Jänner geht im südburgenländischen Stegersbach die Klausur der SPÖ am Programm, dort werden auch die Weichen für die Illedits-Nachfolge gestellt. Den Nachfolger bestimmt offiziell die Partei, in der Praxis hat das Stadtoberhaupt doch großes Mitspracherecht. Ob es schon einen fixierten Nachfolger gibt? „Einen Namen dazu kann ich noch nicht nennen. wir werden dort alles besprechen und den Zeitablauf festlegen“, hält Bürgermeisterin Claudia Schlager fest.