Sediment, also Schlamm, und nicht verwertbares Schilf fallen bei Arbeiten am Neusiedler See an. Forschung Burgenland, Technische Universität Graz und weitere Partner untersuchen, ob daraus Baustoffe und andere Produkte entstehen können. Ein begehbarer „Schilfraum“ in Winden am See zeigt erste Ergebnisse.
Alarm: Slowake stach mit Schraubenzieher in Münzautomat
Bei Autowaschanlage
Mit einem BMW fuhr ein Slowake im April 2026 in eine Autowaschanlage im Bezirk Neusiedl. Weil er mit einem Schraubenzieher im Münzautomat herumstocherte, wurde Alarm ausgelöst. Man fand den Mann, jetzt wurde er wegen Einbruchsdiebstahls verurteilt.
Der Angeklagte behauptete: "Wollte mein Auto waschen."
© BVZ/Kirchmeir
„Ich kam als normaler Kunde zur Autowaschanlage“, behauptete der 39-jährige Slowake am Montag, 31. August 2026, am Landesgericht Eisenstadt. Er ist massiv vorbestraft: 2011 wurde er in Ungarn wegen Schlepperei zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.
Am 8. April 2026 habe er auf der Rückfahrt in die Slowakei im Bezirk Neusiedl seinen BMW waschen wollen, erzählte er vor Gericht. Das habe nicht geklappt: „Ich war frustriert, weil ich zwei 2-Euro-Münzen reinwarf und sie nicht herauskugelten.“
Er habe die Münzen wieder herausholen wollen und habe dazu sogar einen Schraubenzieher verwendet. „Zunächst versuchte ich mit der Faust gegen den Automaten zu schlagen, es fiel aber nichts raus. Dann holte ich den Schraubenzieher und hoffte, die Münze noch einmal verwenden zu können“, sagte der Angeklagte.
„Es war eine Kurzschlussreaktion“, behauptete er. „Ich wollte in keinem Moment Bargeld stehlen.“
„Wir haben Videos“, informierte ihn die Richterin, und zeigte dem Angeklagten die Aufnahmen aus der Überwachungskamera bei der Autowaschanlage. Man sieht, wie der Angeklagte aus dem BMW steigt, etwas aus dem Kofferraum holt und am Münzautomat hantiert. Danach steigt er ins Auto und fährt weg.
„Von zwei Euro habe ich nichts gesehen“, hielt die Richterin dem Angeklagten vor. „Man sieht, dass Sie den Schraubenzieher in der Jackentasche haben und direkt zum Automaten gehen“, beschrieb die Richterin die Szenerie.
Wegen der Manipulation am Automat wurde der Alarm ausgelöst. „Warum fuhren Sie dann weg?“, fragte die Richterin. „Ich habe Angst bekommen“, gab der Slowake zu.
Über das Kennzeichen konnte der Mann ausfindig gemacht werden. An den Betreiber der Autowaschanlage hat er bereits 190 Euro für die Reparatur des Münzeinwurfs bezahlt.
Die Richterin verurteilte den Mann zu 2.400 Euro Geldstrafe, davon die Hälfte unbedingt. Der Angeklagte war mit dem Urteil einverstanden, die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab.