Seebad: Fokus liegt auf Familienevent . Ab 28. April feiert die Veranstaltung Premiere in Neusiedl am See, Betriebsstättengenehmigung soll am 27. März erfolgen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. März 2017 (05:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Gelände-Plan. Im Seebad liegt der Fokus während des Surf Worldcups eindeutig auf Familien: Mehr Style, mehr chillige Atmosphäre am Strand mit Seaside Festival (Singer Songwriter) am Surf Beach (Captains Beach). Außerdem gibt es einen großen Familienbereich und Highlights, die speziell auf Eltern und Kinder abzielen, wie das „Ice Cream Festival“ zum Beispiel.
BVZZVG

Im Moment laufen die letzten Vorbereitungen für die Verhandlung zwecks Betriebsstättengenehmigung, welche am 27. März stattfinden wird: Obwohl der Aufbau sowohl im Seebad als auch im Nightpark im Betriebsgebiet erst im April losgeht, wird hinter den Kulissen bereits seit Monaten am Event gearbeitet.

Dass es im Bereich Strandbad eine gespannte Verkehrssituation gibt, ist den Veranstaltern rund um Mike Piechura klar: „Die Lösung wird am 27. März fixiert. Eine Einbahnregelung wie bei der Segel WM wird von unserer Seite nicht angestrebt und war auch nie ein Thema“, sagt er.

Bummelzug zwischen Strandbad und Hallenbad

Parkplätze im Bereich Strandbad und Hallenbad, Sportplatz werden zur Gänze ausgeschöpft. Dazu wird es einen Bummelzug geben, der zwischen Strandbad und Hallenbad verkehren wird, um die Gäste ins Strandbad zu bringen. Wenn alle Parkplätze im Strandbadbereich bis zur Bahnverbindung ausgeschöpft sind, dann soll der Parkplatz im Nightpark aktiviert werden, inklusive Shuttleverbindung zum Strandbad.

Mit der Verlegung des Surf Worldcups nach Neusiedl am See gibt es auch erstmals die Möglichkeit der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Trennung von Party und Tagesbereich

„Familiärer“ soll es im Neusiedler Seebad werden: „Durch die Trennung Party und Tagesbereich können wir den Tagesbereich noch stärker in Richtung Familienevent ausbauen ohne dabei den Markenkern des Events außer Acht zu lassen. Durch das ÖSV-Leistungssportzentrum steht der Sport noch mehr im Mittelpunkt des Events“, betont Pressesprecherin Carina Trachts.

Auch auf der Bezirkshauptmannschaft ist man bereits seit Monaten mit dem Surf Worldcup beschäftigt, bestätigt Bezirkshauptfrau Birgit Lentsch auf Nachfrage der BVZ: „Durch die neuen Veranstaltungsorte und die Trennung der Veranstaltung in zwei Bereiche ist ein erhöhter Aufwand in den behördlichen Verfahren gegeben. Seit Anfang Dezember 2016 gab es mehrmals Besprechungstermine sowie vor Ort Besichtigungen.“ Folgende Verfahren sind laut Lentsch notwendig:

  • zwei Veranstaltungsstättengenehmigungen, da es sich um zwei Veranstaltungsorte handelt (Seebad und Prädium)
  • Verfahren nach dem Bgld. Camping- und Mobilheimplatzgesetz
  • Verkehrsrechtliches Verfahren - ein Verkehrskonzept muss vorgelegt werden
  • wasserrechtliches Verfahren.