B62: Debatte um Lkw-Fahrverbot . Die ÖVP stellte einen Antrag auf Verkehrsentlastung im Gemeinderat. Jedoch gab es einen Abänderungsantrag von der SPÖ, welcher beschlossen wurde.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. September 2017 (05:48)
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Wie die BVZ berichtete, brachte die ÖVP Horitschon-Unterpetersdorf erneut einen Antrag im Gemeinderat ein, dass Lkw über 7,5 Tonnen aus Orten entlang der B62 verbannt werden sollen. Dieser wurde bei der vergangenen Gemeinderatssitzung behandelt.

„Will man da etwas ‚totzählen‘?“

„Unser Antrag wurde neuerlich durch einen Abänderungsantrag der SPÖ, wie schon 2015 auch, verhindert. Der Abänderungsantrag wurde mit den Stimmen der SPÖ beschlossen. In diesem wurden wieder Gespräche mit den angrenzenden Gemeinden und Verantwortlichen und eine neuerliche dritte Verkehrszählung gefordert“, so ÖVP-Gemeindeparteiobmann Emmerich Kohlmann.

„Will man da etwas ‚totzählen‘? In Wahrheit will die SPÖ keine Verkehrsentlastung für die Bürger der Marktgemeinde Horitschon-Unterpetersdorf, da die offensichtlich von anderen Stellen nicht gewünscht ist. Schade, dass hier Parteiinteressen vor dem Wohl unserer Bürger stehen“, fügte Kohlmann hinzu.

„Gab Rückgang von 64 Prozent“

Bürgermeister Peter Heger (SPÖ) bestätigte auf Anfrage der BVZ, dass ein Abänderungsantrag mit Stimmen der SPÖ beschlossen wurde und konterte: „Wir wollen eine weitere Verkehrszählung machen, und sehen, wie sich die Verlängerung der B61a auswirkt. Es gab bereits zwei Verkehrszählungen in den Jahren 2016 und 2017. Hier gab es einen Rückgang von knapp 64 Prozent. Wir verstehen die Bürger und wollen eine sachliche Grundlage. In der Zwischenzeit wird ein Gesprächstermin mit den Anrainerbürgermeistern sowie mit den Fraktionsführern der weiteren betroffenen Gemeinden gesucht, um gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Ende Oktober soll die Gesprächsrunde terminisiert sein“, schilderte Heger.