Qualifizierungsmaßnahme: Begleitung bis zum Job

Aufgrund der hohen Erfolgsquote geht das Projekt „Jobmentoring“ im BUZ Neutal in die zweite Runde.

Erstellt am 28. April 2017 | 02:30
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Präsentierten das Projekt: Matthias Weber, BUZ-Geschäftsführer Christian Vlasich, AMS-Regionalstellenleiterin Jutta Mohl, Landesrätin Verena Dunst, Fachtrainerin Heike Schabhüttl und Erich Trummer.
Foto: BVZ

59 Prozent der Teilnehmerinnen haben unmittelbar nach der Ausbildung im Rahmen des „Jobmentoring“ im Burgenländischen Schulungszentrum (BUZ) eine Arbeit gefunden. Diese überdurchschnittliche Erfolgsquote ist laut Geschäftsführer Christian Vlasich der Grund, warum das Projekt, das von 2011 bis 2014 stattgefunden hat, wiederholt wird.

Zielsetzung der Maßnahme ist die berufliche Integration der Teilnehmerinnen durch Begleitung und Unterstützung während der Ausbildung, die Erarbeitung eines effektiven Karriereplans, die Erstellung entsprechender Bewerbungsunterlagen sowie die Unterstützung bei der Jobsuche. „Wir wollen jede Teilnehmerin bestmöglich begleiten und ihr ein individuelles Ausbildungspaket zusammenstellen“, so Vlasich.

50 bis 60 Frauen können diese Maßnahme kostenlos in Anspruch nehmen. Die Kosten in Höhe von 95.000 Euro tragen EU, Bund und Land. „Würde es ein Ranking in puncto Maßnahmen geben, würde Job-Mentoring ganz oben stehen, weil es einfach wirklich hilft“, so Landesrätin Verena Dunst.

„42 Prozent der arbeitslosen Frauen haben nur Pflichtschulabschluss."Jutta Mohl

„In der Berufswelt braucht man eine Qualifikation, die draußen abgeholt wird. Kurs- und Ausbildungsmaßnahmen wie das Projekt ,Jobmentoring‘ geben den Teilnehmerinnen das notwendige Rüstzeug in die Hand, klare Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft zu treffen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Integration am Arbeitsmarkt. Sie werden während der Ausbildungszeit bis zur Integration am Arbeitsmarkt betreut und begleitet.“

Die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung unterstrich auch Arbeitsmarktservice-Regionalstellenleiterin Jutta Mohl: „42 Prozent der arbeitslosen Frauen haben nur Pflichtschulabschluss. Eine Ausbildung zu machen ist der erste Schritt in den Wiedereinstieg und in eine Zukunft, in der man etwas verdienen kann, vor allem im technischen Bereich.“