Premiere beim Roten Kreuz: Ein Jahr im Rettungsauto. Mit Lisa Maria Schütz absolviert erstmals jemand ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Rot Kreuz-Bezirksstelle.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. März 2017 (05:01)
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Begeistert von der tollen Gemeinschaft: Lisa Maria Schütz im Kreise ihrer Kollegen Stefan Lienbauer, Matthias Strohmayer und Dominik Baldauf, mit denen sie gemeinsam zur Abschlussprüfung zum ausgebildeten Rettungssanitäter angetreten ist.
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Das sogenannte Freiwillige Soziale Jahr dient zur Bildungs- und Berufsorientierung für soziale Berufsfelder und soll freiwilliges Engagement fördern. Seit 1. Oktober 2015 ist es möglich, das Freiwillige Soziale Jahr auch beim Roten Kreuz zu absolvieren.

Lisa Maria Schütz aus Unterrabnitz ist die erste, die dies auf der Rot Kreuz-Bezirksstelle in Oberpullendorf tut. Sie möchte Krankenschwester werden. Aktuell versieht sie beim Roten Kreuz Oberpullendorf Rettungsdienst und hat auch schon die Prüfung zum ausgebildeten Rettungssanitäter absolviert.

„Schlagfertig sein, aber trotzdem kollegial bleiben“

„Ich denke, das ist eine gute Vorbereitung, weil ich schon mit der Materie zu tun habe und man beim Rettungsdienst viel mitkriegt“, meint Schütz.

Dass sie hauptsächlich mit Männern zusammenarbeitet, ist für sie kein Thema. „Mit manchen Schmähs und Sprüchen muss man klarkommen, weil das ist einfach ein Männerberuf. Ich habe aber kein Problem damit, mich durchzusetzen. Man muss schlagfertig sein, aber trotzdem kollegial bleiben“, schmunzelt Schütz.

Die Unterrabnitzern ist helauf begeistert von der feundschaftlichen Atmosphäre auf der Rot Kreuz-Bezirksstelle. „Es ist echt super. Ich bleibe ganz sicher als Freiwillige da, weil es eine gute Gemeinschaft gibt.“