Nachwuchs wird gesucht

Die Stoober Feuerwehrjugend befindet sich derzeit in der Aufbauphase, nachdem alle Jugendlichen per 1. Jänner in den Aktivstand versetzt worden sind.

Elisabeth Tritremmel
Elisabeth Tritremmel Erstellt am 24. Februar 2017 | 12:04
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Jugendfeuerwehr
Freuen sich auf neue Feuerwehrjugendliche: Jugendbetreuer Alexander Schreiner (2.v.l.) mit Kilian Weber, Alexander Scheu, Florian Graf, Maximilian Sebestyen und Tatjana Stifter, die mit Jänner in den Aktivstand wechselten. Nicht am bild Gabriel Vogel und Nathalie Stifter.
Foto: zVg, BVZ

Streng genommen hat die Feuerwehrjugend in Stoob derzeit keine Mitglieder. Denn alle sechs Jugendlichen – vier Burschen und zwei Mädchen – wurden mit Jahresbeginn in den Aktivstand der Feuerwehr versetzt.

Daher wird vonseiten des Jugendbetreuers Alexander Schreiner und des Kommandos mit Ortsfeuerwehrkommandant Johann Tremmel und Stellvertreter Hermann Hotwagner zurzeit nach Nachwuchs gesucht.

Anwerben von neuen Mitgliedern

„Am 6. Mai soll ein Actionday stattfinden, um Werbung für die Feuerwehrjugend zu machen und wieder neue Mitglieder zu gewinnen“, erzählt Jugendbetreuer Alexander Schreiner. Er ist mit Unterstützung von Kommandantstellvertreter Hermann Hotwagner für die Jugend in Stoob verantwortlich.

Bereits seit 1978 gibt es in Stoob eine Feuerwehrjugend. Zu den ersten Jugendlichen gehörten der jetzige Kommandant Tremmel und auch sein Stellvertreter Hotwagner.

Die Jugend tritt auch bei Bewerben an, die beiden Bezirkssiege in Ritzing und Stoob liegen allerdings schon länger zurück. Stolz zeigen sich Schreiner und die Jugendlichen darüber, dass man im Jahr 2016 die Leistungsabzeichen in Gold erringen konnte. „Alle Jugendlichen traten an und haben bestanden“, so Schreiner. Auch der Wissenstest wurde in den jeweiligen Stufen absolviert.

Trainingsbahn am Stoober Sportplatz

Für den Wissenstest und für die Bewerbe wird aktiv geübt bzw. gemeinsam gelernt, einen fixen Termin gibt es allerdings nicht. „Wir machen uns die Termine aus, wie es die Zeit zulässt“, führt der Jugendbetreuer aus. Am Sportplatz ist auch eine Trainingsbahn aufgebaut, um den Jugendlichen ein praxisnahes Üben zu ermöglichen.

Aber es stehen auch Ausflüge wie in den Familypark, in den Seilgarten oder in die Therme Lutzmannsburg auf dem Programm. Die ehemaligen Jugendlichen meinen, dass vor allem der Zusammenhalt und der Teamgeist die Feuerwehrjugend auszeichnet und von anderen Vereinen abhebt.

Bereits im frühen Alter mit technischen Geräten in Berührung

Hotwagner erklärt außerdem, dass es für die Jungflorianis durchaus auch einen Reiz hat, bereits in diesem Alter mit den technischen Geräten in Berührung zu kommen. „Das kommt dann auch der Feuerwehr zugute, wenn sich die Jugendlichen bereits jahrelang mit den Geräten befassen, bevor sie in den Aktivstand übernommen werden“, so der Kommandantstellvertreter.

Kommandant Johann Tremmel ist sehr stolz auf seine ehemaligen Jugendlichen und nun aktiven Feuerwehrmitglieder. „Sie waren von Anfang an eine zusammengeschweißte Gruppe, und ich hoffe, dass dies auch im Aktivstand so bleibt.“

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