Ort der Erinnerung

Urnenhain

Das Totengräberhäuschen in Lindgraben wurde zum Urnenhain umgebaut.

Von Elisabeth Tritremmel

Vertreter der Gemeinde, des Ortsausschusses, der Pfarrgemeinden sowie Helfer kamen am Sonntag beim neuen Urnenhain zusammen. Insgesamt stehen 32 Urnenplätze zur Verfügung.

Vertreter der Gemeinde, des Ortsausschusses, der Pfarrgemeinden sowie Helfer kamen am Sonntag beim neuen Urnenhain zusammen. Insgesamt stehen 32 Urnenplätze zur Verfügung.

© Elisabeth Tritremmel

Vor Kurzem wurde der neue Urnenhain in Lindgraben seiner Bestimmung übergeben. Der evangelische Pfarrer Andreas Binder führte aus: „Wir stehen hier auf einem Friedhof, einem Ort des Übergangs. Ein Urnenhain ist immer ein Ort der liebevollen Erinnerung.“ Auch der katholische Pfarrer Shinto Michael führte aus: „Ein Urnenhain ist kein Ort der bloßen Vergänglichkeit, es ist ein Ort der Würde, der Erinnerung und der Hoffnung. Er gibt der Erinnerung ein Zuhause.“

Ortsvorsteher Michael Hauer meinte: „Danke an alle, die das Projekt begleitet und unterstützt sowie mitgearbeitet haben. Finanziert wurde es durch die Marktgemeinde, den Ortsausschuss, die SPÖ, die Jugend sowie die Evangelische und Katholische Pfarrgemeinde.“ Die Gesamtkosten betrugen 21.000 Euro, außerdem wurden viele freiwillige Stunden geleistet. Auch Bürgermeister Andreas Tremmel bedankte sich bei allen und führte aus: „Es war das erklärte Ziel der Marktgemeinde, in allen drei Ortsteilen einen Urnenhain zu schaffen. In Lindgraben wurde aus dem alten, nicht mehr genutzten Totengräberhäuschen ein Urnenhain.“