Kirchen-Sanierung: „Bitten um Spenden“

Das Fundament der Pfarrkirche wurde bereits im Dezember 2016 stabilisiert. Für die Finanzierung sucht man aber noch Gönner.

Daniel Fenz
Daniel Fenz Erstellt am 09. Juni 2017 | 06:04
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Sanierung abgeschlossen. Die Pfarre ist wieder für die Besucher geöffnet. Jetzt bittet Pfarrer Dietmar Stipsits noch um Geldspenden seiner „Schäfchen“.
Foto: D. Fenz

Die römisch-katholische Pfarre hätte gesperrt werden müssen, wäre das Fundament der Kirche nicht mit 57 Betonsäulen (mit einer Tiefe von zwölf Metern) im Dezember 2016 stabilisiert worden. „Es hätte keine Alternative gegeben. Wäre die Sanierung nicht durchgeführt worden, hätten wir die Kirche sperren müssen“, berichtet Pfarrer Dietmar Stipsits.

Die Arbeiten sind zum größten Teil abgeschlossen, es wird nur mehr eine Oberflächenkosmetik im Innenbereich geben. „Damit sollte das Fundament gesichert sein.“ Die Baukosten von rund 500.000 Euro wurden von der Diözese Eisenstadt vorfinanziert. „Natürlich werden wir vorerst nur einen Bruchteil zurückzahlen können. Wir hoffen auf zahlreiche Gönner und bitten um Spenden“, sagt Stipsits.

Am 29. Mai betrug der Spendenstand erst 7.736,28 Euro. Daher wird auch in den Gottesdiensten immer wieder darauf hingewiesen, dass die Pfarre Geld für die bereits durchgeführte Sanierung benötigt. „Die Leute haben im Gegensatz zur Kirchensteuer ein offenes Ohr. Wenn es ein Projekt in der Pfarre gibt, dann sind sie auch bereit dafür zu spenden.“