Der Ausbau läuft: 2.800 Häuser surfen flott

Das Südburgenland hinkt in Sachen Breitbandinternet noch immer hinter dem Norden nach. In der Bezirkshauptstadt sind bald 2.800 Haushalte neu mit Breitband versorgt.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 22. Februar 2017 | 05:39
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In der Vorwoche wurde für 17 burgenländische Gemeinden, 13 davon im Südburgenland, der Breitband-Fahrplan für die kommenden drei Jahre fixiert. Im Bezirk Oberwart sind Hannersdorf, Jabing, Schandorf, Wiesfleck und Wolfau in der nächsten Ausbaustufe dran. Besonders erfreulich: In der Bezirkshauptstadt Oberwart wird das bereits installierte Breitband-Internet im zweiten Quartel für insgesamt 2.800 Haushalte freigeschalten, das gilt auch für St. Martin in der Wart, Unterschützen, Unterwart, Eisenzicken und Siget.

„Breitband-Milliarde" sorgt für flottes Netz

Dieser Ausbau ist Teil der sogenannten „Breitband-Milliarde“, rund 4,7 Millionen Euro werden dabei an Fördermittel ausgeschüttet. Mit den bisher rund 15 Millionen Euro wurden bereits 14.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, durch die zusätzlichen 4,7 Millionen Euro sollen 9.500 weitere Haushalte mit schnellem Internet ausgestattet werden.

Zeitgleich läuft eine Förderaktion der Europäischen Union über das ELER-Programm, rund 1,2 Millionen Euro sind dabei für das Burgenland vorgesehen. „Die Ausschreibung für diese Förderung läuft noch bis Ende März. Wir gehen davon aus, dass damit der Ausbau in zehn weiteren Gemeinden möglich sein wird“, erklärte Landtagspräsident Christian Illedits im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landtagsabgeordneten und Olbendorfs Bürgermeister Wolfgang Sodl und „Südburgenlandmanager“ Werner Unger.

Letzterer betonte die Bedeutung von schnellem Internet für die Wirtschaft: „Breitband ist für viele Betriebe Voraussetzungen, das macht meine Arbeit als Betriebsansiedler natürlich einfacher.“ Das bestätigt Sodl: „Ich hatte zuletzt in meiner Gemeinde Zuzug. Voraussetzung war aber, dass schnelles Internet zur Verfügung steht.“