Stolz auf den Nachwuchs: Diese Kids geben Gas

Der Jugendfeuerwehr von Rechnitz fehlt es an nichts - außer vielleicht an ein paar Mädchen in der 17-köpfigen Burschen-Truppe.

Vanessa Bruckner Erstellt am 28. April 2017 | 12:00
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Männer unter sich. Der Besuch der Speedarena Rechnitz ist den Jungs von der Jugendfeuerwehr besonders schön in Erinnerung geblieben. Gemeinsame Aktivitäten stehen laufend am Programm.
Foto: BVZ, zVg

Eins ist fix: Wenn wer weiß, wie man das Feuerwehrauto rasend schnell zum Einsatzort fährt, dann wohl diese 17 Jungs. Den Führerschein besitzen die Teenies freilich noch nicht, aber sie feilen bereits an der Fahrtechnik - der Speedarena im Ort sei Dank.

Denn gemeinsame Ausflüge zur Kartbahn stehen in der Beliebtheitsskala der Jungflorianis selbstverständlich ganz oben auf der Hitliste. Aber die gemeinsamen Übungen und Lerneinheiten für die Feuerwehr und die spätere Zukunft in der Freiwilligenarbeit, die topt nicht einmal eine Kartbahn, denn „langweilig wird unserem Nachwuchs bei uns bestimmt nicht“, ist Jugendleiter Claus Szmolyan überzeugt.

Gemeinsame Ausflüge und beste Unterstützung

Wöchentlich stehen Trainings- und Lernstunden am Programm, gefolgt von mehreren Übungseinheiten im Jahr. Alles im Sinne der guten Sache. Schließlich will man bei den diversen Jugendbewerben zeigen können, was man gelernt hat. Trainiert wird am Platz der Freiwilligen Feuerwehr oder am eigenen Jugendübungsplatz.

Die Unterstützung der Gemeinde und Bevölkerung sei dabei stets großartig, freut sich Jugendbetreuer Martin Toth. Und sein Kollege Klaus Seper fügt an: „Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an die diversen Unternehmen und Geschäftspartner, die unserem Nachwuchs bereits den einen oder anderen Ausflug ermöglicht haben.“

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Angetreten und stillgestanden. Beim Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Großpetersdorf (2016) posierten die Jungflorianis aus Rechnitz gemeinsam mit Kollegen der Jugendfeuerwehr Schandorf.
BVZ

Gemeinsam hat man nämlich schon das Landesfeuerwehrmuseum besucht, sowie anderen Feuerwehren über die Schulter geschaut.

„Man kann immer voneinander lernen.“ Den Jugendbetreuern in Rechnitz ist es ein wichtiges Anliegen, den Kids Kameradschaft zu vermitteln und sie bestens auf ihre aktive Zeit bei den freiwilligen Florianis vorzubereiten. Und mit stolzen 17 Anwärtern darauf, muss sich die Rechnitzer Feuerwehr definitiv keine Sorgen um die Zukunft machen. Das steht fest.