Die „Grisus“ von morgen

Wer die Jugend hat, hat die Zukunft, weiß Betreuerin Elisabeth Muik, die mit 24 Jahren selbst noch zu den Jungen gehört. Die Florianis von Morgen ausbilden, dazu braucht´s Herz!

Vanessa Bruckner Erstellt am 17. Februar 2017 | 12:00
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Wasser marsch! Die Jugendtruppe der Freiwilligen Feuerwehr Sulz ist klein, aber fein. Sieben Nachwuchsflorianis werden derzeit von Jugendbetreuerin Elisabeth Muik ausgebildet. Die Sulzerin liebt ihre neue Aufgabe und ist stolz auf ihre Schützlinge.
Foto: BVZ, zVg

Sie möchten, was auch der kleine Zeichentrick-Drache Grisu zeit seines Fernsehdaseins stets wollte: Feuerwehrmann werden!

Dafür nehmen die sieben Nachwuchsflorianis aus Sulz nicht nur einige Lehrstunden auf sich, sondern opfern vor allem einen nicht unbeachtlichen Teil ihrer Freizeit.

„Anderen Menschen helfen zu können, wenn sie Hilfe brauchen, darum geht es bei der Feuerwehr und genau das versuche ich meinen Schützlingen auch beizubringen und zu vermitteln“, informiert Jugendbetreuerin Elisabeth Muik.

„Anderen Menschen helfen zu können, wenn sie Hilfe brauchen, darum geht es bei der Feuerwehr"Elisabeth Muik

Die Sulzerin ist selbst erst 24 Jahre jung und nahm die Herausforderung, sich um den Nachwuchs im Feuerwehrhaus zu kümmern, auch erst kürzlich an. Begleitend zur Seite steht ihr, bei der Arbeit mit den kleinen Grisus, deshalb Martin Jandrisevits.

1988 wurde die Jugendgruppe der Sulzer Feuerwehr gegründet. Seitdem sind bald 30 Jahre ins Land gezogen und man kann auf teils beachtliche Leistungen zurückblicken.

2003 wurde man gar Landessieger und 2002 schaffte man eine Teilnahme an den Bundesbewerben.

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BVZ

Geübt wird im Ort und im Feuerwehrhaus

Besonders wichtig ist den Betreuern die aktive Einbindung der Jugendlichen sowohl bei Übungen der Erwachsenen als auch gemeinsamen Feiern, Jahreshauptdienstbesprechungen oder der alljährlichen Flurreinigung. Geübt und trainiert wird deshalb auch im Feuerwehrhaus und Ortsgebiet selbst.

Die fünf Burschen und zwei Mädchen der Jugendfeuerwehr Sulz möchten sich auf diesem Wege bei der Gemeinde und Bevölkerung für die laufende Unterstützung herzlich bedanken.

Stolz sei man übrigens auf alle Wettkämpfe und Wissenstests, bei denen die Youngsters bis dato teilgenommen haben.

Worauf sich die muntere und engagierte Truppe am meisten freut? „Auf das Zeltlager und die Abschlussübung mit anschließendem Grillen. Das sind wirklich immer die beiden Highlights des gemeinsamen Jahres“, weiß Betreuerin Muik.

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