ÖVP gegen Ärztemangel. Volkspartei erneuert Forderungen nach Stipendien für Mediziner.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. September 2017 (19:27)
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Ein Herz für die Gesundheit. Christian Sagartz, Heinz Gyaky und Georg Rosner (v.l.) präsentierten die ÖVP-Vorschläge zum drohenden Ärztemangel.
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Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte die ÖVP – namentlich Gesundheitssprecher Georg Rosner, Landtagsabgeordneter Christian Sagartz und Nationalratswahlkandidat Heinz Gyaky – ihre Konzepte gegen den drohenden Ärztemangel.

Neben der bereits bekannten Forderung – Vergabe von Stipendien an Jungärzte mit der Verpflichtung, fünf Jahre im Burgenland als Arzt zu arbeiten – kam bei diesem Termin auch Allgemeinmediziner und ÖVP-Kandidat für die Nationalratswahl Heinz Gyaky zu Wort.

Er plädierte in seinem Statement für „ärztliche Versorgung vor der Haustüre“: „Durch Primärversorgungszentren kann die ärztliche Versorgung gesichert werden.“ Zusätzlich ist ihm aber auch die Stärkung der Hausärzte ein Anliegen: „„Gelingen kann dies durch Maßnahmen wie Erleichterungen von Gruppenpraxen, Ermöglichen von Arzt-Arzt-Anstellungen und Förderungen für Erstausstattungen für junge Ärzte“, sagt Gyaky und lobt das in Oberwart durchgeführte Projekt der „Akutordination“, das die Krankenhausambulanzen entlastet: „Wir wollen das System auf das ganze Land erweitern.“