Sozialmarkt ist in Planung. SP-Stadtrat Horst Franz eröffnete vergangene Woche die Verhandlungen für einen Sozialmarkt in Pinkafeld.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:29)
Franz Rechberger, Georg Stenger und Horst Franz.
BVZ, zVg

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der burgenländischen Volkshilfe, Georg Stenger, wurde dieses soziale Projekt für Pinkafeld diskutiert. Ziel des ersten Gespräches war es, die Notwendigkeit zu erörtern und eine mögliche Umsetzung in Pinkafeld zu starten.

Frage der Notwendigkeit wurde rasch beantwortet

Im ersten Gespräch mit dem Geschäftsführer der Volkshilfe konnte die Frage nach der Notwendigkeit rasch beantwortet werden. Sowohl Franz als auch Stenger wissen um die Sorgen vieler Burgenländer, auch in Pinkafeld. Knapp 20 Prozent der Menschen in Österreich leben in Armut beziehungsweise an der Armutsgrenze. Betroffen davon sind leider auch viele Kinder. Umgelegt für Pinkafeld bedeutet dies für Pinkafeld: 700 Personen können sich auch in dieser Stadt nicht alle Grundversorgungen leisten.

„Wir versuchen mit diesem Projekt ein Stück weit mehr Gerechtigkeit zu schaffen und Menschen, die nicht immer von Glück und Erfolg begleitet werden, den Alltag ein wenig leichter zu machen“, sagt Franz.

Neben der Notwendigkeit dieses sozialen Projektes wurde auch die Umsetzungsstrategie erörtert und geplant. Stenger hat dabei einige Beispiele verschiedener Projekte anderer Städte genannt. Die „Produktpalette“ reicht dabei von Verkauf von gespendeten und dadurch günstigeren Gebrauchsgütern bis hin zu klassischen Lebensmitteln. „In Pinkafeld sehen wir nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch viele gute Strukturen und Netzwerke, die eine erfolgreiche Umsetzung ermöglichen werden. Durch das Engagement von Horst Franz werden wir ein gutes Projekt für die Menschen umsetzen können“, so Stenger.