Verena Eberhardt: „Manchmal geht es auch bergab“. Verena Eberhardt weiß im Moment noch nicht wirklich, warum sie nur Platz 22 erreichte.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 19. Dezember 2018 (03:42)
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Eberhardt blieb hinter ihren Erwartungen. In London klappte auf der Bahn nicht wirklich viel. Woran es lag, konnte Verena Eberhardt auch nach den Bewerben noch nicht sagen.
zVg/Drew Kaplan

Die Sportlerin aus St. Martin in der Wart startete in London in der olympischen Disziplin Omnium. Dabei wollte sie ihren 13. Platz vom Weltcup in Berlin verbessern, blieb aber hinter ihren Erwartungen.

Die 24-jährige Fahrerin des RSC ARBÖ Südburgenland beendete die Rennen auf dem 22. Gesamtplatz. „Die Ergebnisse stimmen eindeutig nicht mit meiner normalen Leistung überein. Dementsprechend enttäuscht bin ich über das Resultat“, berichtet Eberhardt. Zusätzlich war auch ein Teil ihrer Familie beim Wettkampf dabei. „Besonders schade, dass ich ihnen nicht zeigen konnte, was ich sonst so drauf habe.“

Woran es tatsächlich lag, ist im Moment noch unklar, die Südburgenländer meint dazu: „Manchmal geht es im Leistungssport steil bergauf und manchmal auch bergab. Da weiß man bereits zu Beginn des Tages nicht, wie man vier Rennen überstehen soll.“ Bereits nach Weihnachten findet in Neuseeland der nächste Weltcup statt. Eberhardt kombiniert die Rennen in Cambridge mit einem Trainingslager und Bahnrennen in Christchurch.