Traditionsklub SVO bekommt ein neues Oberhaupt. Der Traditionsklub kämpft gegen den Abstieg und wird am 4. April einen neuen Obmann präsentieren: Peter Fuith kehrt zurück.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 29. März 2017 (06:00)
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Als Nachfolger geplant: Peter Fuith könnte am 4. April seinen Vorgänger Michael Leitgeb beerben … der jetzige Obmann Leitgeb wird dann offiziell seinen Chefsessel in Oberwart räumen.
BVZ

Die letzten Monate verliefen beim SV Oberwart turbulent – vor allem sportlich, aber auch auf anderen Ebenen. So befinden sich Thomas Herrklotz und Co. mitten im Abstiegskampf der BVZ Burgenlandliga und mittlerweile bleibt nach dem 2:3 in Schattendorf nur noch das Prinzip Hoffnung, nicht den Gang in die 2. Liga Süd antreten zu müssen. So viel zum Sportlichen, aber auch in der Funktionärsebene wird es am Dienstag, dem 4. April, zu einer (gravierenden) Veränderung kommen: Obmann Michael Leitgeb stellt sein Amt zur Verfügung. Das ist fix!

Aktuell wird ein Team zusammengestellt, das dem Nachfolger, jetzigem Schriftführer und ehemaligen langjährigen Obmann, Peter Fuith, zur Seite stehen soll. Leitgeb dazu: „Es ist eine persönliche Entscheidung. Die Weichen sind gestellt, ich sehe uns nicht in der 2. Liga, die Burschen werden das schaffen.“ Auch wenn er dem Verein den Rücken kehrt, glaubt der Boss weiter an „seine“ Kicker.

„Es ist jeder eingeladen, im Team mitzuarbeiten“

Leitgebs möglicher Nachfolger Fuith zu seiner Kandidatur: „Sollte kein anderer Wahlvorschlag eingehen, und ich gewählt werden, nehme ich das Amt mit dem neuen Team (Anmerkung: Dieses wird gerade zusammengestellt) gerne an.“ Nachsatz: „Es ist jeder, auch von den bisherigen Funktionären, eingeladen, weiterzuarbeiten.“

Noch glauben die SVO-Mannen an ihre Chance, wie Kapitän Marc Farkas der BVZ erklärte: „Der Verein befindet sich in einer schwierigen Situation, sowohl wirtschaftlich als auch sportlich. Es gibt eine ähnliche Situation wie im vorigen Jahr.“

Viele Hoffnungen steckt man ins neue Team, das ab 4. April stehen soll. Dabei gab es von Spielervertreter Farkas dennoch ein Danke an den scheidenden Obmann: „Michael und sein Team im Hintergrund haben in den letzten Monaten im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, ihr Bestes für den Verein zu geben.“