„KLANGfrühling“ findet erst im Herbst statt. Die Corona-Krise zwingt viele Veranstalter in die Knie. Der Klangfrühling in Stadtschlaining soll heuer trotzdem stattfinden, voraussichtlich an zwei Wochenenden im September.

Von Carina Fenz. Erstellt am 02. April 2020 (05:57)
Werner Glösl vom Verein Zukunft Schlaining: „Wollen Künstlern eine Bühne bieten.“
BVZ

Eigentlich hätte der „KLANGfrühling“ heuer von 16. bis 24. Mai stattfinden sollen. Die Corona-Krise macht das aber leider nicht möglich und so sind die Veranstalter derzeit drauf und dran, den „KLANGfrühling“ in den Herbst zu verschieben.

„Auch wenn die Sehnsucht nach dem ‚KLANGfrühling‘ schon riesengroß ist, können wir das Festival zum geplanten Zeitpunkt nicht durchführen“, erklärt Werner Glösl im Gespräch mit der BVZ. Positiv denken, ist aber das Gebot der Stunde.

„Eine voreilige Absage ist nicht unser Ziel, viel eher den „KLANGfrühling“ an zwei Wochenenden im September zu veranstalten“, so Glösl. Auch, um den Künstlern nach der schwierigen Zeit wieder eine Bühne zu geben.

„Viele Musiker und Künstler machen derzeit eine schwere Zeit durch. Sie müssen auf ihre Auftritte verzichten und auch auf ihre Gagen, darum ist es uns ein besonderes Anliegen, dass wir alles daran setzen, die Veranstaltungsreihe im heurigen Jahr über die Bühne zu bringen“, heißt es von Glösl. Derzeit ist man bemüht, mit den Künstlern Rücksprache zu halten, um das Programm für den neuen Termin im September festlegen zu können.

„KLANGherbst“ findet im November statt

Der Kulturreigen in Stadtschlaining in der zweiten Jahreshälfte wird dann gleich mit dem „KLANGherbst“, der vom 5. bis 8. November geplant ist, weitergehen. „Hier wollen wir wieder auf die ‚Tage jüdischer Kultur und Musik‘ setzen“, verrät Werner Glösl.