Eisenstädter Bezirkstrio: Schlüsselspieler fallen aus

Erstellt am 05. August 2022 | 02:51
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8430638_eis31fr_saliji_3sp.jpg
Leithaprodersdorfs Offensivwaffe Leo Saliji (r., gegen Stefan Reinhalter) ließ sich gegen Bad Sauerbrunn zu einer Tätlichkeit hinreißen und wird wohl mindestens zwei Spiele fehlen.
Foto: Frank
Sowohl bei Leithaprodersdorf als auch Klingenbach und Sankt Margarethen fehlen einige wichtige Stützen.
Werbung

440_0900_495333_bvz99burgenlandliga.jpg
Foto: BVZ

Nach der ersten Runde im Herbstdurchgang kann das Bezirkstrio um Leithaprodersdorf, Klingenbach und Sankt Margarethen schon nicht mehr aus dem Vollen schöpfen.

Beim ASK Klingenbach fehlten gleich mehrere Stammspieler zu Beginn. Neuzugang Christopher Pinter plagten schon vor dem Start Adduktorenprobleme, er war mehr als fraglich für den Auftakt in Pinkafeld. „Er musste das Training unter der Woche abbrechen, nun kam auch noch ein Ödem dazu. Er muss sich auskurieren, wird wohl auch gegen Schattendorf kein Thema sein“, so Klingenbach-Trainer Wolfgang Hatzl, der auch auf einen weiteren Neuzugang verzichten musste.

Auch Abwehrrecke Alessandro Blazevic (Oberschenkel) war im Südburgenland nicht dabei. Er wird auch am Freitag kein Thema sein. Michael Wild (Zehe) und Maxi Mad (Comeback in der Reserve) sammelten zumindest wieder Spielpraxis.

Beim SV Leithaprodersdorf waren alle Mann an Bord – bis zur 42. Minute gegen Bad Sauerbrunn. Nach einer Tätlichkeit gegen Thomas Ofner sah Offensivallrounder Leo Saliji die Rote Karte und wird vermutlich länger zuschauen müssen.

„Ich gehe einmal von mindestens zwei Spielen aus, die er verpassen wird. Das ist natürlich ärgerlich für uns, er war gut drauf und kann Spiele auch im Alleingang entscheiden“, meinte Leithaprodersdorf-Betreuer Peter Benes. Mit Daniel Svab, der noch nicht ganz fit ist für 90 Minuten, saß ein Defensivmann zunächst auf der Ersatzbank.

Beim SV Sankt Margarethen konnte Trainer Franz Lederer auch aus dem Vollen schöpfen. Nach dem Seitenwechsel schlug aber der Verletzungsteufel zu und forderte zwei Opfer. Sebastian Leszkovich war bereits vor dem Match in Deutschkreutz leicht angeschlagen gewesen. Er musste kurz nach dem Seitenwechsel wegen Wadenproblemen vom Platz (49.).

Aber auch sein Mannschaftskollege Igor Bosnjak hielt nur wenigen Minuten länger durch, er wurde in der 61. Minute ausgetauscht. Ob das Duo gegen Horitschon am Samstag mitwirken kann, steht noch in den Sternen.