Neues Duo an Land gezogen

Der SV Sankt Margarethen verstärkte sich noch vor dem Trainingsstart mit zwei Neuzugängen.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 02:51
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Lange Zeit waren die Vereinsverantwortlichen des SV Sankt Margarethen auf der Suche nach Neuzugängen. Nach dem Abgang von Niklas Alozie in die Regionalliga Ost zum ASV Draßburg und einem möglichen Abschied von Philipp Reinisch zum Ligakonkurrenten ASV Siegendorf, war man am Greaboch zum Handeln gezwungen.

Nun zauberten die SVM-Funktionäre zwei weitere Neuverpflichtungen aus dem Hut. Goalgetter Lukas Heinicker stand ja schon seit Wochen als erster Neuzugang fest. Für die Offensive wurde nun auch noch der Slowene Ernest Grvala geholt.

Der 25-Jährige ist kein Unbekannter im Burgenland, kickte er doch schon in der Abbruch-Saison 2020/2021 in der Burgenlandliga beim SC Pinkafeld. Zuletzt war er beim SV Großweikersdorf in Niederösterreich. Er soll die linke Außenbahn beackern und auch für die nötigen Tore sorgen.

Faruk Zeric soll die rechte Seite beackern

Für die rechte Abwehrseite wurde der gebürtige Bosnier Faruk Zeric verpflichtet. Der 26-Jährige und 1,64 Meter große Verteidiger kommt vom SK Eggenburg aus der 2. Landesliga Niederösterreich West und soll dort Niklas Alozie ersetzen. Ausgebildet wurde Zeric im Austria Nachwuchs, kickte danach bei Stationen wie Elektra, Hellas Kagran, Grödig oder Kufstein. Beide Spieler waren beim Trainingsstart bereits dabei. „Sie passen vom Alter her perfekt in unser Anforderungsprofil. Unser Einkaufsprogramm ist damit abgeschlossen, außer es ergibt sich wirklich noch ein Schnäppchen. Trainer Philipp Kummer bei bei der Suche nach den Verstärkungen voll eingebunden und ist auch sehr zufrieden“, berichtete Sankt Margarethens Obmann-Stellvertreter Johannes Braunöder.

Braunöder: „Endlich ist das Transfertheater beendet!“

Am Dienstag gab es dann noch ein Zusammentreffen zwischen Vereinsvertretern des SV Sankt Margarethen und des ASV Siegendorf wegen der Personalie Philipp Reinisch – und beide Vereine kamen zu einer Übereinkunft.

„Endlich ist das Transfertheater beendet. Reinisch ist ab sofort ein Spieler des ASV Siegendorf. Jetzt können sich wieder alle Beteiligten auf das Wesentliche konzentrieren“, zeigte sich Funktionär Johannes Braunöder nach dem geglückten Transfer zufrieden. Die Siegendorfer haben sich in der Offensive schon vorher gut verstärkt, da wird der Kampf ums Stammleibchen hart werden. Nun sollen noch zwei weitere Kicker an Land gezogen werden. „Da werden sich die Gespräche noch hinziehen, wir wollen aber bis zum Trainingsstart am Montag den Kader beisammen haben“, stellte Siegendorfs Präsident Peter Krenmayr klar.