Eberauer halten die Süd-Fahne im Cup aufrecht. Während sich die Guger-Elf klar durchsetzte, scheiterte der SV Neuberg im Viertelfinale erst im Elferschießen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 01. März 2017 (02:21)
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Konsequenter Auftritt. Gut meinte es der Spielverlauf mit dem SK Unterschützen (m., Niklas Geschray) am Samstag im BFV-Cup-Viertelfinale nicht. Schnell geriet man durch Erik Bardics (l.) in Rückstand und weil der SV Eberau das Spiel sehr ernst nahm, kam man auch nicht mehr heran. Spätestens mit dem zwischenzeitlichen 0:3 durch Luka Pisacic (r.) war alles gelaufen. Endstand? 2:4 aus SKU-Sicht.
Patrick Bauer

BFV RAIFFEISEN CUP, 4. RUNDE

UNTERSCHÜTZEN - EBERAU 2:4.

Der „Riesentöter“ aus Unterschützen, der auf dem Weg ins Viertelfinale Strem und die BVZ Burgenlandligisten aus Eltendorf und Oberwart ausschaltete, musste am Samstag die Segel streichen. Dabei meinte es der Spielverlauf nicht wirklich gut mit den Mannen vom SKU, denn schon nach drei Minuten stimmte die Zuordnung bei einer Ecke nicht und Erik Bardics kickte zum 0:1 ein.

„Es ist natürlich optimal für uns verlaufen und wir konnten zur rechten Zeit das 2:0 nachlegen“, sagte Trainer Klaus Guger und meinte damit die Vorentscheidung durch Patrick Kraller in Minute 50. „Alles lief sicher noch nicht rund, aber wir haben es kontrolliert und es war sicher auch verdient“, erklärte Pressesprecher Alfred Ranftl, dessen Mannen mit Luka Pisacic und David Mersits nach 60 Minuten den Deckel draufmachten, ehe die Hausherren noch einmal herankamen.

Dennoch konnte sich auch der SKU in den Spiegel blicken, denn es war eine außergewöhnliche Cup-Saison. Trainer Florian Hotwagner: „Wir haben uns gegen einen BVZ Burgenlandligisten sehr gut präsentiert und wir können sehr zufrieden mit dem Gezeigten sein.“

Die Eberauer treffen nun im Halbfinale auf heimischer Wiese auf den Ligakonkurrenten aus Wimpassing. Ranftl zum Kick am Ostermontag: „Wenigstens ein Heimspiel und eine total offene Begegnung.“

DRASSMARKT - NEUBERG 2:2; 4:2 nach Elfmeterschießen.

Ernüchtert zeigte sich der Tross des SV Neuberg nach dem bitteren und auch unnötigen Aus im Mittelburgenland. Knapp 60 Minuten lief nämlich alles nach Plan für die Gäste, die noch vor der Pause durch Dominik Weiss in Führung gingen und kurz nach Seitenwechsel durch Josip Pajvot erhöhten. Danach riss der Faden aber und die Hausherren glichen noch vor Ende der regulären Spielzeit aus.

Sehr zum Ärger von Trainer Andi Konrad: „Natürlich waren die Ausfälle von einigen erfahrenen Stützen schwierig zu verkraften, aber als BVZ Burgenlandigist sollte man eine 2:0-Führung über die Zeit bringen.“ Im Elferschießen scheiterten dann Filip Peric und Pajvot und so zog Draßmarkt ins Halbfinale ein. Neubergs Obmann Martin Konrad: „Einige müssen schön langsam mehr Verantwortung übernehmen.“