ASK Weppersdorf - Meister aus eigener Kraft

1. Klasse mitte

Weppersdorf hatte die Meisterschaft selbst in der Hand – und nutzte die Chance souverän: Mit einem klaren 4:1-Heimsieg gegen Mannersdorf krönte sich das Team zum Champion der 1. Klasse Mitte.

Von Dominik Falk

Weppersdorf ist Meister der 1. Klasse Mitte! Mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen Mannersdorf hatte das Team von Trainer Lorandt Schuller die Meisterschaft selbst in der Hand   und nutzte die Chance.

Weppersdorf ist Meister der 1. Klasse Mitte! Mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen Mannersdorf hatte das Team von Trainer Lorandt Schuller die Meisterschaft selbst in der Hand und nutzte die Chance.

© Anna Censi

Es war eine klare Ausgangslage, und Weppersdorf machte keine halben Sachen daraus. Mit dem 4:1-Heimsieg gegen Mannersdorf sicherte sich das Team den Meistertitel der 1. Klasse Mitte – und setzte damit den verdienten Schlusspunkt unter eine Saison voller Qualität und Konstanz. Der Start hätte besser nicht laufen können: Bereits nach 18 Sekunden traf Gabor Markus zum 1:0 – eine einstudierte Anstoßvariante mit hohem Ball auf den Flügel und Stangenpass brachte den Führungstreffer. Weppersdorf dominierte in der Folge nach Belieben und ging trotz eines aberkannten Treffers wegen Abseits mit einer komfortablen Führung in die Kabine.

Nach dem Wechsel legte Markus mit Treffern in der 58. und 62. Minute nach, ehe Jonas Durda in der 77. Minute auf 4:0 erhöhte. Mannersdorf gelang durch Filip Omazic in der 86. Minute nur noch der Ehrentreffer zum 4:1-Endstand. „Zu keiner Zeit stand der Sieger in dieser Partie in Frage", resümierte Trainer Lorandt Schuller zufrieden. Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war klar: Mit einem Sieg gegen Mannersdorf war Weppersdorf Meister – unabhängig davon, wie Verfolger Forchtenstein abschneiden würde.

Nur ein Remis oder eine Niederlage hätte die Tabellenführung noch einmal in Bewegung gebracht. Diese Hypothek lud sich Weppersdorf mit dem souveränen Auftritt gar nicht erst auf, sondern nahm das Heft von der ersten Sekunde an selbst in die Hand und nutzte die Chance konsequent. Ein Endspiel-Nervenkitzel, wie ihn sich vielleicht der eine oder andere Zuschauer erhofft hatte, blieb so von Beginn an aus.

Die nackten Zahlen untermauern die Dominanz über die gesamte Saison hinweg eindrucksvoll: Mit 110:32 Toren stellte Weppersdorf die mit Abstand beste Offensive der gesamten Liga – im Schnitt fielen damit mehr als drei Treffer pro Spiel auf das Konto der neuen Meistermannschaft. Eine Bilanz, die Schuller selbst mit einem Schmunzeln kommentiert: „Das wird nächstes Jahr nicht mehr ganz so einfach werden – so viele Tore zu schießen wie heuer.

Aber wir werden auf jeden Fall weiter unser Bestes geben und versuchen, an diese Saison anzuknüpfen." Sinnbild dieser herausragenden Spielzeit und zugleich Matchwinner des Finales war einmal mehr Gabor Markus: Der Mittelfeldmotor traf gegen Mannersdorf gleich drei Mal selbst und bereitete einen weiteren Treffer vor – eine Galavorstellung, die so manches Mal in dieser Saison zu beobachten war. Ein würdigerer Schlusspunkt für den neuen Meister und seinen Anführer auf dem Platz hätte kaum geschrieben werden können, und der gesamte Verein wird diese goldene Saison wohl noch lange in bester Erinnerung behalten.