Das große Finale

1. Klasse Mitte

Eine Saison, eine letzte Chance: Weppersdorf und Forchtenstein gehen mit einem Punkt Rückstand in die Abschlussrunde. Am Samstag fällt die Entscheidung über die Meisterkrone.

Von Dominik Falk

Eine Saison, eine letzte Chance: Weppersdorf und Forchtenstein gehen mit einem Punkt Rückstand in die Abschlussrunde. Am Samstag fällt die Entscheidung über die Meisterkrone.

Eine Saison, eine letzte Chance: Weppersdorf und Forchtenstein gehen mit einem Punkt Rückstand in die Abschlussrunde. Am Samstag fällt die Entscheidung über die Meisterkrone.

© Strodl

Es ist soweit. Nach 29 Runden, unzähligen Spielen und einem spannenden Zweikampf an der Spitze kommt es am Samstag zur finalen Entscheidung. Weppersdorf empfängt Mannersdorf, Forchtenstein gastiert zeitgleich bei Unterpullendorf – und beide wissen, was auf dem Spiel steht. Tabellenführer Weppersdorf hat einen Punkt Vorsprung und damit das Schicksal in eigenen Händen.

Trainer Lorandt Schuller gibt die Marschroute klar vor: „Mannersdorf hat nichts zu verlieren und wird extra motiviert zu uns kommen. Aber auch wir sind motiviert – wir wollen den Meistertitel um jeden Preis holen und uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren.“ Forchtenstein seinerseits hat noch die Chance auf den Titel – allerdings nur, wenn Weppersdorf strauchelt. Trainer Ronald Spuller weiß das: „Wenn Weppersdorf einen Punkt liegen lässt, könnten wir noch auf Platz eins rutschen – aber das ist eher unwahrscheinlich. Wir konzentrieren uns auf unsere eigene Leistung und wollen mit drei Punkten die Saison beenden."

Ein kleiner Personalrückschlag: Gergö Tetezi fällt weiterhin aus. Beim Gegner aus Unterpullendorf fehlt hingegen Topstürmer Tobias Szaffich – er hatte in den letzten beiden Spielen fünf Tore erzielt und war zuletzt in bestechender Form. Ausgerechnet im letzten Spiel muss Unterpullendorf auf seinen heißen Lauf verzichten. Zugleich ist es für viele Spieler des Gastgebers die letzte Partie im Vereinstrikot – ein emotionaler Rahmen, der die Begegnung zusätzlich auflädt und dem Underdog-Charakter des Spiels eine besondere Note gibt.

Abseits des Titelrennens hält die letzte Runde weitere reizvolle Duelle bereit. Das wohl brisanteste steigt am Samstag ebenfalls: Raiding empfängt SPG Hrvati zum Derby. Trainer Anton Drabeck muss dabei auf gleich drei Leistungsträger verzichten – Mario Lösch, Manuel Posch und Dominik Manninger fehlen. Dennoch gibt sich Drabeck kämpferisch: „Egal wer auf dem Feld steht – wir wollen alles für den Sieg geben." Ein Derby bleibt ein Derby, und gerade in solchen Partien zählen Statistiken und Formkurven oft weniger als Herz und Leidenschaft.

Unterfrauenhaid empfängt SPG Rabnitztal und hat dabei noch ein persönliches Ziel: die Marke von 50 Saisonpunkten. Trainer Jürgen Eidler möchte die außergewöhnliche Rückrunde – elf Spiele ungeschlagen – mit einem Sieg und dieser runden Zahl krönen. SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof, mit gesichertem dritten Platz, setzt gegen Antau erneut auf Rotation – Spielspaß steht im Vordergrund, auch wenn ein Sieg zum Abschluss natürlich willkommen wäre.

Kroatisch Geresdorf empfängt Schlusslicht Tschurndorf und peilt einen ruhigen Saisonabschluss auf dem gesicherten vierten Platz an. Stoob und Dörfl klären im Freitagsspiel noch die Frage, wer von beiden mit dem besseren Gefühl in den Sommer geht.

Den Auftakt macht bereits am Donnerstag die Partie zwischen Neckenmarkt und Loipersbach – für beide Seiten, die eine turbulente Saison hinter sich haben, eine letzte Gelegenheit, versöhnlich abzuschließen.